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Berlinale 2023 : Kristen Stewart wird Jurypräsidentin

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Kristen Stewart Anfang Oktober bei der Ankunft zu einer Modenschau in Paris Bild: Julien de Rosa / AFP

Sie hatte sich in einen Vampir verliebt und Lady Di verkörpert. Jetzt soll Kristen Stewart bei der kommenden Berlinale im Februar den Jury-Vorsitz übernehmen. Und einen neuen Film hat sie auch gedreht – als Regisseurin.

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          Die Schauspielerin Kristen Stewart wird Jurypräsidentin der nächsten Berlinale. Die 32-Jährige soll im kommenden Jahr die Internationale Jury leiten, wie die Filmfestspiele in Berlin an diesem Freitag bekanntgaben. „Sie gehört zu den talentiertesten und vielseitigsten Schauspieler*innen ihrer Generation.“

          „Von Bella Swan bis zur Prinzessin von Wales hat sie unvergesslichen Charakteren Leben eingehaucht“, teilten Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian als Leitungsduo der Berlinale mit. „Jung, aufstrebend und mit einem beeindruckenden Werk im Rücken, ist Kristen Stewart die perfekte Verbindung zwischen den USA und Europa.“

          Bekannt wurde Stewart mit den „Twilight“-Vampirfilmen. Sie spielte auch in Produktionen wie „Die Wolken von Sils Maria“, „3 Engel für Charlie“ und „Jean Seberg - Against all Enemies“ mit. In „Spencer“ war sie zuletzt als Lady Di zu sehen.

          Nach Angaben der Berlinale bereitet Stewart derzeit auch ihr Regiedebüt mit einem abendfüllenden Spielfilm vor – eine Adaption des Bestsellers „The Chronology of Water“ von Lidia Yuknavitch.

          Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals der Welt. Die nächste Ausgabe ist vom 16. bis 26. Februar geplant. Die Internationale Jury entscheidet über die Preisträgerinnen und Preisträger im Wettbewerb. Dem Gremium gehören mehrere Menschen aus der Filmbranche an.

          Beim zurückliegenden Festival hatte Regisseur M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“, „Glass“) den Vorsitz übernommen. Damals wurde das Drama „Alcarràs“ mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

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