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Joe Bidens Gipfel : Technik allein stoppt den Klimawandel nicht

Das Kapitol in Washington kurz vor dem Klimagipfel. Bild: dpa

Eine Herzmassage für die Klimapolitik mitten in der Pandemie – bringt die was? Joe Biden würde gerne die Weltrettung organisieren, doch auf seinem Klimagipfel trifft sich nicht die entschlossenste grüne Avantgarde.

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          Von einem schwerkranken, fiebrigen Patienten darf man keine Wunder erwarten. Insofern wäre es mitten in der Corona-Pandemie fast anmaßend, von dem überraschend stark besetzten Klimagipfel, den der amerikanische Präsident bis Freitag anberaumt hat, mehr zu erwarten als das, was Joe Biden in seinem ersten Verwaltungsakt im Oval Office versprochen hatte: die globale Klimadiplomatie wieder in die Spur zu bringen.

          Wenig ist das nicht. Die einen katapultieren sich zurück in den Pariser Klimaschutz-Prozess, woraufhin China ankündigt, Biden die Vorreiterrolle streitig zu machen, und Russlands Machthaber spürt, dass da etwas wieder ins Rollen kommt, das er für seine Zwecke nutzen und ihn zugleich aus der Ecke der klimapolitischen Zauderer herausholen könnte.

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