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Konkretes für den Klimaschutz : Kauft nichts!

  • -Aktualisiert am

München im September: Eine Kunstperformance der Aktivisten von „Extinction Rebellion“ Bild: Imago

Ende September sind innerhalb einer Woche weltweit rund sieben Millionen Menschen für Klimaschutz auf die Straße gegangen. Doch was bringt der Protest? Und was kann der Einzelne tun gegen die Klimakatastrophe?

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          Seit einigen Tagen ruft das Aktionsbündnis „Extinction Rebellion“ dazu auf, Berlin zu blockieren. Von diesem Montag an sollen Straßen, Brücken, Plätze gesperrt werden, damit die Politik den Klimawandel endlich ernst nimmt. Zeitgleich soll es auch in Paris, Amsterdam, London und New York Blockaden geben. „Wir stören den alltäglichen Betriebsablauf, der unsere Lebensgrundlagen zerstört“, heißt es im Aufruf des Bündnisses, das gerade überall sein Zeichen plakatiert – eine Sanduhr in einem Kreis.

          „Extinction Rebellion“ wurde vor einem Jahr in Großbritannien von einer Gruppe von Wissenschaftlern gegründet und hat heute mehr als 100.000 Unterstützer. Das Aussterben, gegen das sich diese Rebellion richtet, meint nicht das Aussterben der Bienen oder Eisbären, es meint das der Menschheit. Einer der Gründer, Roger Hallam, war Biobauer in Wales, bevor er seinen Hof aufgab und mit Anfang fünfzig Soziologie studierte. Für seine Doktorarbeit untersuchte er Formen zivilen Ungehorsams. Vor einigen Tagen wurden er und einige Mitstreiter festgenommen. Sie hatten angekündigt, Spielzeugdrohnen über dem Flughafen Heathrow kreisen zu lassen.

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