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Kinovorschau : Variationen über das Zwischenmenschliche

  • Aktualisiert am

Im Auftrag Ihrer Majestät: Russel Crowe als Captain Aubrey Bild: dpa/dpaweb

Die Filme, die an diesem Donnerstag im Kino starten, widmen sich vor allem der Freundschaft und der Liebe sowie den Hoffnungen, Erwartungen und den Problemen, die sie mit sich bringen.

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          Die Filme, die an diesem Donnerstag im Kino starten, widmen sich vor allem der Freundschaft und der Liebe sowie den Hoffnungen, Erwartungen und den Problemen, die sie mit sich bringen.

          Mystic River

          Amerika 2003. Clint Eastwoods 24. Regiearbeit ist ein beklemmender Film, der mit Sean Penn, Tim Robbins und Kevin Bacon fulminant und hochkarätig besetzt ist. Die enge Jugendfreundschaft dreier elfjähriger Jungen zerbricht, als einer von ihnen vergewaltigt wird. Jahre später, alle drei leben noch im selben Stadtviertel, führt sie das Schicksal wieder zusammen: Jimmys Tochter wird ermordet. Er verdächtigt seinen ehemaligen Freund Dave. Sean, der dritte der früheren Clique, soll als Polizist ermitteln - was zur Katastrophe gerät.

          Auf der Suche nach dem Mörder seiner Tochter: Sean Penn in „Mystic River”

          Master and Commander

          Amerika 2003. Oscarpreisträger Russel Crowe als Marinekapitän Jack Aubrey, der mit seinem Schiff im Autrag der britischen Krone die Weltmeere bereist. Sein einziger Freund ist der Schiffsarzt Dr. Maturin (Paul Bettany), der ihm zur Seite steht, wenn es gilt, die Besatzung bei der Stange zu halten oder Angriffe französischer Kriegsschiffe abzuwehren. Das Darstellergespann Russel Crowe und Paul Bettany brillierte bereits in dem mit meheren Oscars prämierten Film „A Beautiful Mind“.

          Head of State

          Amerika 2003. Als unerwartet der amerikanische Präsident verstirbt, schlägt die Stunde des kleinen Distriktvertreters Mays Gilliam (Komiker Chris Rock): Seine Partei bittet ihn, den Präsidenten zu ersetzen. Mit seinem Einsatz für den „kleinen Mann“ setzt der völlig gelernte Lokalpolitiker Gilliam sich schließlich in Meinungsumfragen gegen politische Gegner durch.

          Motown

          Deutschland 2003. „Motown“ ist die Stammkneipe von fünf Männern in den Endzwanzigern aus Erfurt. Auf unterschiedliche Art erleben sie während der Adventszeit ihre „Coming-of-age“- Story.

          Opening Night

          Amerika 1977. Die Schauspielerin Myrtle Gordon (Gena Rowlands) spielt Virginia, ebenfalls Schauspielerin, die befürchtet, mit zunehmendem Alter nicht mehr attraktiv zu sein. Ihr Partner auf der Theaterbühne ist Myrtles Mann Maurice Aarons (John Cassavetes), der Virginias zweiten Mann, einen egozentrischen Fotografen, spielt. Während der Premiere des Stücks am Broadway widersetzt sich Myrtle den Anweisungen Stücks und zwingt ihren Mann zu einer Improvisation über ihre Beziehungsprobleme.

          Zwischen Fremden

          Italien/ Kanada 2002. Olivia, Catherine und Natalia hatten stets Pech in ihrem Leben. Sowohl mit Männern als auch mit ihrer Karriere klappte es nicht so, wie sie es wollten. Um das zu ändern und ein neues Leben zu beginnen, versuchen die drei Frauen, sich emotional aus ihrem „alten“ Leben zu lösen. Während Edoardo Ponti ein beeindruckendes Debüt gelingt, spielt Sophia Loren als Olivia in ihrem hundertsten Film.

          Atanarjuat
          Kanada 2003. Ein bildgewaltiges Drama um große Gefühle drehte Zacharias Kunuk in der Arktis. Eine Sage der heimischen Inuit diente ihm als Vorlage für den mehr als dreistündigen Film, gedreht in Inuktitut, der Muttersprache sämtlicher Darsteller.

          Gasoline

          Italien 2002. Monica Lisa Stambrinis Film ist eine Variation des erprobten Thelma-und-Louise-Schemas. Stella und Eleonora fliehen aus dem heimatlichen Dorf - der Liebe wegen, doch mit einer Leiche im Kofferraum. Eine Odyssee beginnt.

          Testamento

          Deutschland 2003. Alfonso Baur Paiz ist ein Revolutionär aus Passion. Der 83jährige Rechtsanwalt kämpft seit mehr als einem halben Jahrhundert gegen skrupellose Konzerne und Militärs in seinem Heimatland Guatemala. Die beiden deutschen Dokumentarfilmer Uli Stelzner und Thomas Walter zeichnen eine Porträt des Rastlosen.

          Die Invasion der Barbaren

          Kanada/ Frankreich 2003. Als der Geschichtsprofessor Remy verstirbt, sammelt sich seine Familie nicht in Trauer am Sterbebett des Patriarchen, sondern entzweit sich in alten Familienstreitereien. „Die Invasion der Barbaren“ ist die Fortsetzung von „Der Untergang des amerikanischen Imperiums“ aus dem Jahre 1986 und ein satirisch-tragikomischer Spaß um den Kampf der Generationen und Geschlechter.

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