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Kinovorschau : Familienwoche

  • Aktualisiert am

Christian Ulmen (l.) und Detlev Buck bei den Dreharbeiten zu „Herr Lehmann” Bild: dpa

Alles dreht sich um die Familie in den Filmen, die am Donnerstag in die Kinos kommen. Kirk trifft Michael Douglas, das Fantom den Quatermain, und Brüder erzählen ihre Familiengeschichte im Nachkriegsdeutschland.

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          Alles dreht sich um Familie in den Spielfilmen, die diesen Donnerstag in die Kinos kommen. Kirk trifft Michael Douglas, das Fantom den Quatermain und schlußendlich erzählen Brüder ihre Familiengeschichte im Nachkriegsdeutschland.

          Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen (Abenteuer, Amerika 2003)

          Nur gestandene Abenteuer-Romanfiguren dürfen in der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen mitspielen. Fantom, Allan Quatermain - der britische Regisseur Stephen Norrington („Blade“) konnte nicht widerstehen und bringt diese erlesene Gesellschaft von Superhelden nun gemeinsam auf die Leinwand. Ein technisch hochgerüsteter Verbrecher (Stuart Townsend) , der sich Fantom nennt, hat mithilfe eines Panzers die Bank von England ausgeraubt und will im Anschluß auf dem europäischen Festland einen Krieg anzetteln. Die britische Regierung schickt in ihrer Verzweiflung nach dem ebenso legendären wie arroganten Jäger und Abenteurer Allan Quatermain (Sean Connery). Quatermain, der ein Team von Helden anführen soll, ist auserkoren, dem Unhold den Garaus zu machen.

          „Die wilden Kerle” sind mit einer Seifenkiste unterwegs

          Herr Lehmann (Komödie, Deutschland 2003)

          Kreuzberg SO36 ist der Kiez, in dem Herr Lehmann zuhause ist. Er ist der Guru einer beschaulichen, übersichtlichen Welt voller Philosophen, Künstler, Biertrinker, Kokser, Heteros, Schwuler und anderer Lebenskünstler, die inmitten einer feindlich gesinnten Welt ihre Enklave und damit verbunden ihr Recht auf Stillstand gegen jede Form von Veränderung verteidigen. Herr Lehmann heißt eigentlich Frank, aber da er bald dreißig wird, nennen ihn alle nur noch Herr Lehmann.

          Unaufhaltsam schleichen sich Störungen in die lieb gewordenen Gewohnheiten seines Lebens. Ein aufdringlicher Hund, der Besuch seiner Eltern, die schöne Katrin, sein bester Freund Karl und ein bis dato unbekannter Kristallweizen-Trinker sorgen in kurzer Zeit für Unruhe. Während sich in der DDR große Veränderungen ankündigen, hat Herr Lehmann alle Hände voll zu tun, die Herausforderungen, die ihn aus der Bahn zu werfen drohen, zu bewältigen. Detlev Buck und Christian Ulmen spielen die Hauptrollen in dem Film von Regisseur Leander Haußmann.

          Die wilden Kerle (Kinderfilm, Deutschland 2003)

          Nein, gefallen lassen wollen sie sich das nicht, daß der dicke Michi ihnen am ersten Tag der Ferien ihren Bolzplatz „Teufelstopf“ wegnimmt; ihren Bolzplatz, den Mittelpunkt ihrer Welt, wo sie jeden Nachmittag dem Fußball hinterherjagen. Also fordert die Bande der sechs- bis zehnjährigen Jungen und Fußballfanatiker den Mistkerl zum Duell um den Platz heraus. Doch bevor es zum Schlagabtausch kommen kann, müssen die wilden Kerle einen Trainer finden, dem Hausarrest der Eltern (mit dabei: Uwe Ochsenknecht) entkommen, ihre Burg, das dreistöckige Baumhaus „Camelot“, verteidigen, eine Mutprobe bestehen und dem wildesten Mädchen der Welt die Stirn bieten. All das schaffen sie schließlich nur, weil für die Bande das eiserne Gesetz gilt: „Alles ist gut, solange du wild bist“.

          Joachim Masannek inszenierte die Abenteuer der fußballbegeisterten wilden Kerle, die öfter „Scheiße“ schreien als Schimanski.

          Jet Lag (Komödie, Frankreich/Großbritannien 2002)

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