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Kinocharts : Vom Beziehungsdrama ins Verlagshaus

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In den Räumen der „Washington Post“: Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) und Herausgeberin Katharine Graham (Meryl Streep) im Film „Die Verlegerin“ Bild: AP

Der dritte Teil von „Fifty Shades of Grey“ führt weiterhin die Spitze der Kinocharts an. Das Drama „Die Verlegerin“ von Steven Spielberg steigt auf Platz 3 ein. Und in Amerika geht eine Actionkomödie ins Rennen.

          Das Zeitungsdrama „Die Verlegerin“ des amerikanischen Starregisseurs Steven Spielberg ist mit mehr als 165.000 Zuschauern auf Platz drei der offiziellen deutschen Kinocharts eingestiegen. Meryl Streep spielt darin Katharine Graham, Eigentümerin der „Washington Post“, die 1971 über die Veröffentlichung brisanter Regierungsdokumente über den Vietnamkrieg in ihrer Zeitung entscheiden musste. An Streeps Seite agiert Tom Hanks als Chefredakteur Ben Bradlee.

          Angeführt werden die Charts weiterhin von dem Erotikdrama „Befreite Lust“, dem dritten Teil der „Fifty Shades Of Grey“-Reihe. Am dritten Wochenende lockte es nach vorläufigen Trendzahlen 305.000 Besucher in die Kinos. Insgesamt haben den Film bereits 2,4 Millionen Menschen in Deutschland gesehen.

          Der Superhelden-Film „Black Panther“ liegt mit 289.000 Besuchern auf Platz zwei. Vom dritten auf den vierten Platz rutscht der Kinderfilm „Die kleine Hexe“ (138.000). Neu an fünfter Stelle startet das Familienabenteuer „Wendy 2 - Freundschaft für immer“ mit knapp 106.000 Wochenendbesuchern.

          „Black Panther“ in Amerika weiterhin an der Spitze

          In Nordamerika hat der Actionfilm „Black Panther“ auch am zweiten Wochenende die Kinocharts dominiert. Die innovative Comic-Verfilmung spielte nach vorläufigen Zahlen der Branchenseite „Box Office Mojo“ rund 108 Millionen Dollar (87 Millionen Euro) ein und erzielte damit das zweitbeste zweite Wochenende der bisherigen Erhebungen. Einzig „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ war 2015 mit rund 149 Millionen Dollar an einem zweiten Wochenende erfolgreicher. „Black Panther“ steht nun schon bei insgesamt 400 Millionen Dollar in Nordamerika. Damit ist der Film bereits nach zehn Tagen der erfolgreichste Film, der je im Monat Februar startete.

          Auf Platz zwei landete die leicht über den Erwartungen gestartete Actionkomödie „Game Night“ über einen Live-Rollenspiel-Abend, der überraschende Wendungen nimmt. Nach überwiegend positiven Kritiken kommt der Film mit Jason Bateman und Rachel McAdams zum Start auf ein Einspielergebnis von etwa 16,6 Millionen Dollar.

          Auf dem dritten Rang lag der Kinderfilm „Peter Hase“, der am dritten Wochenende rund 12,5 Millionen Dollar einbrachte. Die Science-Fiction-Verfilmung des Romans „Auslöschung“ mit Natalie Portman landete zum Start mit elf Millionen Dollar auf Platz vier, gefolgt vom letzten Teil der „50 Shades of Grey“-Trilogie mit 6,9 Millionen Dollar.

          Bemerkenswert bleibt weiterhin der Erfolg von „Jumanji“ und „Greatest Showman“: Die beiden Langzeithits landeten in ihrer zehnten Woche immer noch auf Rang sechs und acht der Kino-Hitliste.

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