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Kinocharts : Willkommen, um zu bleiben

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Einkaufen wie aus dem Bilderbuch: Senta Berger und Eric Kabongo in „Willkommen bei den Hartmanns“ Bild: dpa

An seinem zweiten Wochenende lockte „Willkommen bei den Hartmanns“ sogar noch mehr Zuschauer ins Kino als zu Beginn. In Nordamerika ist Mel Gibsons neuer Film angelaufen.

          Die Flüchtlingskomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ legt im Kino Rekordzahlen hin. 485.570 Besucher bedeuten nicht nur den unangefochtenen Spitzenplatz der deutschen Kinocharts, das zweite Wochenende war damit sogar noch um rund 17.000 Zuschauer stärker als das Startwochenende, wie Media Control berichtete. Innerhalb von nur zehn Tagen überschritt der Film von Regisseur Simon Verhoeven die Marke von einer Million und liegt aktuell bei über 1,13 Millionen Besuchern.

          Die Komödie von „Männerherzen“-Regisseur Verhoeven ist mit Senta Berger, Heiner Lauterbach, Elyas M'Barek, Palina Rojinski und Florian David Fitz prominent besetzt. Den Flüchtling Diallo spielt Eric Kabongo.

          „Doctor Strange“ bleibt in Amerika ganz oben

          Auf dem zweiten Platz der aktuellen Charts behauptet sich die Marvel-Comic-Verfilmung „Doctor Strange“ mit 193.635 Besuchern. Sie liegt insgesamt nun bei 1,14 Millionen Besuchern. Neu auf der Drei steigt der Actionfilm „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ mit 166.510 Zuschauern ein. Tom Cruise mimt darin einen kampferprobten Rächer, der seine Gegner niedermetzelt. Das Animationsabenteuer „Trolls“ rutscht mit 122.548 Besuchern um einen Platz auf die Vier ab. Auch „Bridget Jones' Baby“ verliert einen Rang und ist nun Fünfter. Die romantische Komödie mit Renée Zellweger zählt nun knapp über eine Million Kinobesucher.

          In den nordamerikanischen Kinos hält sich laut „Hollywood Reporter“ der Actionfilm „Doctor Strange“ mit neuerlichen Einnahmen von 44 Millionen Dollar (40,5 Millionen Euro) auf dem Spitzenplatz. Ihm folgt, wie am vergangenen Wochenende, der Zeichentrickfilm „Trolls“ mit einem Verdienst von 35,1 Millionen Dollar in den Vereinigten Staaten und Kanada. Die Chartplätze drei und vier gingen an zwei Neulinge, das von der Kritik hochgelobte Science-Fiction-Drama „Arrival“ und die fast ausschließlich mit Afroamerikanern besetzte Familienkomödie „Almost Christmas“.

          „Arrival“ ist ein Film des Kanadiers Denis Villeneuve, mit Amy Adams, Jeremy Renner und Forest Whitaker. In dem Sci-Fi-Drama nach Ted Chiangs Roman „Geschichte deines Lebens“ brilliert Adams als Sprachexpertin, die nach der Landung von Außerirdischen auf der Erde zur Verständigung geholt wird. Der für seine Menschlichkeit und seinen Optimismus gewürdigte Film läuft am 24. November in Deutschland an.

          Dagegen gibt es für „Almost Christmas“ mit Danny Glover als Familienpatriarch noch keinen deutschen Starttermin. Mel Gibsons Kriegsdrama „Hacksaw Ridge“ schaffte es in der zweiten Woche in den nordamerikanischen Kinos nur noch auf Platz fünf.

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