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Video-Filmkritik : Surreal und leichtfüßig: „Jellyfish“

  • Aktualisiert am

Bild: Arsenal

Wasser ist das äußere Element, Nervosität die innere Verfassung, die alle Personen dieser absurden israelischen Komödie miteinander verbinden. „Jellyfish“ gewann in Cannes eine Goldene Kamera für den besten Debütfilm.

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          Wasser ist das äußere Element, Nervosität die innere Verfassung, die alle Personen dieser absurden israelischen Komödie miteinander verbinden. Sie wohnen in Tel Aviv, wo das Meer, sagen die beiden jungen Regisseure, „wie ein Zufluchtsort, ein Ausweg oder ein tröstender Halt“ jenseits „von Gewalt, Misstrauen und extremistischen Ideologien“ ist.

          Mit „Meduzot“ (so der Originaltitel) errangen der 1976 geborene Etgar Keret, in Israel einer der bedeutendsten Autoren seiner Generation (mehrere Bücher von ihm erschienen auch in deutscher Übersetzung), und seine vier Jahre jüngere Frau Shira Geffen 2007 auf dem Filmfestival in Cannes auf Anhieb eine Goldene Kamera für den besten Debütfilm in der Reihe „Semaine de la Critique“. Nur mit einer ebenso leichtfüßigen wie deutlichen Spielweise konnten die durcheinandergeschüttelten Fragmente von Geschichten zu einem Ganzen verschmelzen, das in lauter Zufällen daherkommt.

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