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Video-Filmkritik : Nur verguckt: „Die Herzogin“ mit Keira Knightley

Bild: Kinowelt

Eine unglückliche englische Adelsehe im 18. Jahrhundert: Es hätte schon einen Visconti oder Kubrick gebraucht, um Ferne und Kälte der Rituale ins Jetzt zu holen. Regisseur Saul Dibb ist nicht der Mann dafür - und Keira Knightley, bei aller Schönheit, nicht die Frau.

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          Dass die Kamera, wie es in Hollywood heißt, eine Schauspielerin liebt, ist eben doch etwas anderes, als wenn sich Kamera und Regie bloß in eine Schauspielerin vergucken wie in „Die Herzogin“. Alles dreht sich um Keira Knightley, sie ist schön und selbstbewusst als Georgiana Spencer, die Ende des 18. Jahrhunderts den Herzog von Devonshire (Ralph Fiennes) heiratet. Der erwünschte Sohn lässt auf sich warten, der Herzog nimmt sich eine Mätresse, die junge Frau einen Geliebten - die vorrevolutionäre Welt wankt und fällt nicht.

          Peter Körte
          Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Es hätte schon einen Visconti oder Kubrick gebraucht oder den Scorsese aus „Zeit der Unschuld“, um Ferne und Kälte der Rituale ins Jetzt zu holen. Saul Dibb ist nicht der Mann dafür - und Keira Knightley, bei aller Schönheit, nicht die Frau.

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