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Kinocharts : Wo bleibt Til Schweiger?

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Bild: F.A.Z., Universum

Quentin Tarantinos Western hat es an die Spitze der Kinocharts geschafft. Hexenmädchen und Chipmunks folgen auf den Plätzen. Von Nick Tschiller und seinem Kino-„Tatort“ fehlt hingegen jede Spur.

          Eine Woche haben Tarantinos „Hateful 8“ gebraucht, bevor sie den Spitzenplatz der hiesigen Kinocharts übernehmen konnten. Jetzt hat das blutige Drama um sieben hasserfüllte Männer und eine Frau, die bei einem Schneesturm in einer einsamen Hütte festsitzen, mit über 222.000 Zuschauern den Jugendfilm „Bibi & Tina 3 – Mädchen gegen Jungs“ (182.000 Besucher) hinter sich auf Platz zwei gelassen. Das teilte Media Control an diesem Montag mit. Til Schweigers Kino-„Tatort“ „Tschiller: Off Duty“ schaffte es in seiner Startwoche dagegen nicht in die Top fünf. Auf welchem Platz das Werk von Regisseur Christian Alvart landete, wurde nicht bekannt.

          „The Revenant – Der Rückkehrer“ mit Leonardo DiCaprio rutschte auf Rang drei (177.000 Zuschauer), dahinter landete der Animationsfilm „Alvin & die Chipmunks: Road Chip“ (134.000). Bester Neueinsteiger war ebenfalls ein Animationsfilm: „Robinson Crusoe“ schaffte es mit knapp 129.000 Besuchern auf den fünften Platz.

          In den nordamerikanischen Kinos hat der Animationsfilm „Kung Fu Panda 3“ das zweite Wochenende in Folge das beste Einspielergebnis erzielen können. Laut Branchen-Webseite „Hollywood Reporter“ spielte der dritte Teil der Abenteuer um den Pandabären Po nach vorläufigen Zahlen bis Sonntagabend rund 21 Millionen Dollar (18,8 Millionen Euro) ein. Der in Deutschland am 17. März startende Film steht damit bei einem Gesamteinspielergebnis von knapp 70 Millionen Dollar.

          Über 900 Millionen Dollar

          Der neue Film der Coen-Brüder, „Hail, Caesar!“, der am Donnerstag die Berlinale eröffnen wird, landete auf Rang zwei. Die Hommage an das Hollywood der fünfziger Jahre ist mit George Clooney, Scarlett Johansson und Channing Tatum exzellent besetzt, wurde aber nach guten Kritiken bei Zuschauerumfragen eher schlecht beurteilt. 11,4 Millionen Dollar sind der bisher schwächste Groß-Start für einen Coen-Film.

          Auf Platz drei liegt „The Revenant – Der Rückkehrer“ mit Leonardo DiCaprio. Der Oscar-Favorit nahm laut Box Office Mojo etwa 7 Millionen Dollar ein und steht insgesamt nach sieben Wochen bei rund 150 Millionen Dollar. Auf Rang vier folgt der nimmermüde „Star Wars: Das Erwachen der Macht“. Er wurde an diesem Wochenende zum ersten Film in der amerikanischen Kinogeschichte mit mehr als 900 Millionen Dollar Einspielergebnis vor Inflationsbereinigung.

          Auf dem fünften Platz steht der neueste Film von Liebesroman-Autor Nicholas Sparks. Das bei rund 6 Millionen Dollar liegende Einspiel zum Start von „The Choice – Bis zum letzten Tag“ zählt aber zu den schlechteren Ergebnissen im inzwischen rund einem Dutzend Filme umfassenden Oeuvre des Autors. Die Schmonzette startet am 10. März in Deutschland und wurde von amerikanischen Kritikern verrissen.

          Ebenfalls eher durchwachsen wurde „Stolz und Vorurteil und Zombies“ besprochen, eine Jane-Austen-Adaption mit weiblichen Zombies im Mittelpunkt. Sie spielte 5,2 Millionen Dollar ein und belegte Platz 6. Der Film soll am 21. April in Deutschland anlaufen.

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