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„The Interview“ : Sony stoppt Film nach Terror-Drohung

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Abgehängt: In Atlanta wurden am Mittwoch bereits die Filmplakate zu „The Interview“ entfernt Bild: AP

Nachdem Hacker mit Anschlägen gedroht hatten, stoppt Sony die für nächste Woche geplante Veröffentlichung des Films „The Interview“. Zuvor hatten zahlreiche Kinos den Film aus dem Programm gestrichen.

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          Der Filmkonzern Sony hat die für den 25. Dezember geplante Veröffentlichung des Films „The Interview“ gestoppt. Hacker hatten zuvor mit Anschlägen in der Größenordnung des 11. September 2001 gedroht. Zahlreiche große Kinos in den Vereinigten Staaten reagierten, indem sie den Film vorsorglich aus dem Programm strichen.

          „Wir haben uns entschieden den Film am 25. Dezember nicht zu veröffentlichen“, schreibt Sony in einer Stellungnahme. Das Unternehmen respektiere und verstehe die Entscheidung der Kinobetreiber. „Wir teilen die Ansicht, dass die Sicherheit der Mitarbeiter und Zuschauer oberste Priorität hat“, heißt es weiter.

          In dem Film bekommen zwei amerikanische Journalisten, gespielt von Seth Rogen und James Franco, den Auftrag, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un bei einer Interview-Gelegenheit zu töten. Die Drohungen rund um den Film stammen mutmaßlich von denselben Personen, die Ende November die Computersysteme von Sony Pictures angegriffen hatten.

          Die Hacker hatten Tausende interne Dokumente kopiert die Unterlagen zum Teil im Internet veröffentlicht. Darunter sind brisante Details wie interne E-Mails und persönliche Daten von Filmstars. Spekulationen zufolge hängt der Cyber-Angriff mit dem Film über Nordkorea zusammen.

          Am Dienstag haben zwei ehemalige Mitarbeiter Sonys eine Sammelklage vor Gericht gegen das Studio in Los Angeles eingereicht. Sony Pictures soll das Firmen-Netzwerk zu nachlässig gesichert haben, von ihren inadäquaten Vorkehrungen in Kenntnis gewesen sein und somit seine Mitarbeiter durch die Hackangriffe in einen „Albtraum“ gestürzt haben, „der besser in einen Kino-Thriller reinpasst als in das echte Leben“. Einem der ehemaligen Angestellten und Kläger zufolge hätte Sony eine Geschäftsentscheidung getroffen und die Risiken, gehackt zu werden, dabei in Kauf genommen.

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