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Tarantinos Drehbuch : Google sperrt nur fünf Verweise auf „The Hateful Eight“

  • Aktualisiert am

Quentin Tarantino im November bei einer Filmpremiere in Los Angeles Bild: AP

Geht es nach Tarantino, sollen die Suchergebnisse von 29 Domains nicht mehr bei Google erscheinen, die auf das gegen seinen Willen ins Netz gestellte Drehbuch verweisen. Doch Google stellt sich quer.

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          Die Spuren sollen verschwinden: Vor zwei Wochen waren Teile eines noch unverfilmten Tarantino-Drehbuchs im Internet aufgetaucht. Das Blog „Gawker“ soll Schadenersatz in Millionenhöhe zahlen, weil es mit dem Zuruf „Enjoy!“ Links auf das Drehbuch namens „The Hateful Eight“ veröffentlicht und mit dem Versprechen von 146 Seiten „pure Tarantino“ angepriesen hatte. Außerdem hat der Regisseur von Filmen wie „Django Unchained“ oder „Pulp Fiction“ die Firma Mark Monitor damit beauftragt, das Drehbuch und Verweise darauf aus dem Netz nehmen zu lassen.

          Wie Googles Transparenzbericht ausweist, hat Mark Monitor in drei Anträgen vom Suchmaschinenbetreiber verlangt, dafür Internetadressen unter insgesamt 29 Domains in seinen Suchergebnissen zu sperren. In nur fünf Fällen ist Google dieser Aufforderung auch nachgekommen. Das Unternehmen behält sich dabei nicht nur vor, lediglich die Quellen auszunehmen, die direkt zu einer Download-Möglichkeit des Drehbuchs führen, und Berichte über die Veröffentlichung oder Kommentierungen des Falls weiter erreichbar zu lassen. Der Blog-Eintrag von „Gawker“ wird ebenso weiterhin aufgelistet wie verschiedene Torrent-Seiten, darunter die schwedische „Pirate Bay“, die gleich mehrere Drehbuch-Dateien anbietet.

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