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Kinocharts : Gute Bösewichte und atemlose Einbrecher

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In Amerika hat diese Woche „Suicide Squad“ mit Will Smith, Jared Leto und Margot Robbie 13,6 Millionen Dollar eingenommen. Bald könnten es mehr als 300 Millionen werden. Bild: dpa

In Deutschland hält sich weiter das Himmelfahrtskommando „Suicide Squad“ an der Spitze der Kinocharts. Den amerikanischen Zuschauern verschlägt noch immer der Thriller „Don’t Breathe“ den Atem.

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          „Suicide Squad“ steht auch in der dritten Woche an der Spitze der deutschen Kinocharts. Knapp 193.000 Besucher sahen die Comic-Verfilmung mit Will Smith zwischen Donnerstag und Sonntag, wie Media Control am Montag mitteilte. Insgesamt kommt das Abenteuer um ein Team aus Schwerverbrechern, das vom US-amerikanischen Geheimdienst auf ein Himmelfahrtskommando geschickt wird, jetzt auf 1,25 Millionen Besucher.

          Auf dem zweiten Platz folgt unverändert das Haustiere-Abenteuer „Pets“ mit 165.500 Zuschauern. Der Kinohit des Sommers hat den Angaben zufolge nach der sechsten Woche seine Gesamt-Zuschauerzahl bereits auf 3,12 Millionen hochgeschraubt.

          Zwei chaotische Brüder, zwei Freundinnen, die nicht so artig sind wie sie tun: Die Komödie „Mike and Dave Need Wedding Dates“ steigt mit 129.500 Besuchern auf Platz drei in die Charts ein. In der Komödie von Regisseur Jake Szymanski spielen die Hollywood-Jungstars Zac Efron und Anna Kendrick.

          Ex-Agent „Jason Bourne“ verliert einen Platz und ist mit 65.500 Besuchern jetzt Vierter, knapp vor „Conni & Co“ (60.000). Der Kinderfilm mit Emma Schweiger macht drei Plätze gut.

          Der Horror-Thriller „Don't Breathe“ hat seinen Spitzenplatz auf den nordamerikanischen Kinocharts am langen Labor-Day-Wochenende verteidigt. „Variety“ schätzte den Vorsprung des billig produzierten Thrillers vor der Konkurrenz auf sechs Millionen Dollar. Nach Hochrechnungen des Branchenblattes vom Sonntagabend dürfte „Don't Breathe“ bis Montag einschließlich weitere 19,4 Millionen Dollar (17,4 Millionen Euro) in Nordamerika verdient haben. Die Produktion des Films über eine Gruppe von Teenagern, die bei einem Hauseinbruch ihr blaues Wunder erleben, hatte nur rund zehn Millionen
          Dollar gekostet. Er läuft am Donnerstag in den deutschen Kinos an.

          Sein Herausforderer „Suicide Squad“ behauptete sich auf Chartplatz zwei mit erneuten Einnahmen von 13,6 Millionen Dollar. Die Comic-Verfilmung mit Will Smith, Jared Leto und Margot Robbie dürfte nach der Schätzung von „Variety“ an diesem Wochenende die 300-Millionen-Dollar-Hürde in den USA und Kanada nehmen. Der mit 175 Millionen Dollar produzierte Film läuft seit fünf Wochen in Nordamerika, die dritte Woche in deutschen Kinos.

          Das liebenswerte Fantasy-Abenteuer „Elliot, der Drache“ landete mit erwarteten 8,9 Millionen Dollar auf Rang drei. Ihm folgt der Animationsfilm „Kubo - Der tapfere Samurai“ (dt. Kinostart Ende Oktober) mit 8,7 Millionen Dollar dicht auf den Fersen.

          Der freche Zeichentrickspaß „Sausage Party - Es geht um die Wurst“ ist mit geschätzten Einnahmen von 6,7 Millionen Dollar das Schlusslicht der Top-Fünf des Wochenendes. Diesen Montag ist in den Vereinigten Staaten Labor Day (Tag der Arbeit), der als inoffizielles Ende des Sommers gilt.

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