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Nach Oscar-Triumph : „Still Alice“-Regisseur Richard Glatzer gestorben

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Julianne Moore spielt in „Still Alice“ eine an Alzheimer erkrankte Professorin Bild: dpa

Das Leben mit einer unheilbaren Krankheit war das Thema seines letzten Filmes. In „Still Alice“ schilderte Regisseur Richard Glatzer den Umgang mit Alzheimer. Nun ist Glatzer selbst an einer unheilbaren Krankheit gestorben.

          Regisseur Richard Glatzer, der mit seinem Ehemann Wash Westmoreland den Oscar-prämierten Film „Still Alice“ drehte, ist tot. Der an der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) leidende Filmemacher ist am Dienstag in Los Angeles gestorben. Glatzer wurde 63 Jahre alt.

          Im vorigen Monat hatte Julianne Moore für ihre Rolle als an Alzheimer erkrankte Linguistik-Professorin in „Still Alice“ den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Glatzer habe „sein Herz und seine Seele“ in den Film gesteckt, schrieb Westmoreland. Es tröste ihn, dass sein Partner den Erfolg des Films noch miterlebt habe.

          Regisseur Richard Glatzer 2013 auf dem Filmfestival in Toronto

          Westmoreland erklärte, er sei am Boden zerstört. „Rich war mein Seelenverwandter, mein Kollege, mein bester Freund und mein Leben.“ Zu sehen, wie er jahrelang mutig gegen die schwere Krankheit gekämpft habe, habe ihn inspiriert.

          Glatzer und sein langjähriger Partner Westmoreland brachten mit „The Fluffer“ 2001 ihren ersten gemeinsamen Film ins Kino. Mit „Quinceañera“ (dt. Titel „Der 15. Geburtstag“) über hispanische Teenager in Los Angeles gewannen sie mehrere Independent-Filmpreise. 2013 holten sie Kevin Kline und Susan Sarandon für „The Last Of Robin Hood“ vor die Kamera.

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