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Zum Kinostart von Star Wars 9 : Die Kantonspolizei schlägt zurück

  • Aktualisiert am

Haben hoffentlich das Raumschiff richtig geparkt: Stormtrooper bei der Premiere in London. Bild: EPA

Damit haben die Stormtrooper nicht gerechnet: Weil ihr Raumschiff im Halteverbot steht, gibt es Ärger mit der Berner Polizei – zumindest im Video. Am neuen Star Wars-Film gibt es aber auch Kritik. Und eine Antwort des Regisseurs.

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          Passend zum Start des neuen Kinofilms „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ hat die Polizei im Schweizer Kanton Bern ein Video mit Anspielungen auf die Weltraumsaga veröffentlicht. In dem Clip der Kantonspolizei stellen Stormtrooper aus „Star Wars“ ihr Raumschiff im Halteverbot ab. Zwei Polizisten weisen die Parksünder zurecht und nutzen dafür die Macht, die übersinnliche Kraft der Jedi in den berühmten Filmen.

          „Dies ist nicht der Parkplatz, den ihr sucht“, sagt einer der Polizisten zu den Stormtroopern und erinnert damit an eine Kultszene aus dem ersten „Star Wars“-Film von 1977, in dem Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und der junge Luke Skywalker von den Soldaten des Imperiums angehalten werden. „Dies sind nicht die Droiden, die ihr sucht“, sagt Kenobi und darf kurz darauf mit Skywalker passieren.

          Für das Berner Polizistenduo Limacher und Moser hat sich die Angelegenheit aber noch nicht ganz erledigt. Denn, nachdem sie den Sturmtruppen einen Strafzettel verpasst und sie zurück zu ihrem Raumschiff geschickt haben, kehrt Oberbösewicht Darth Vader vom weihnachtlichen Geschenkekauf zurück. „Möge die Macht der Ruhe und Gelassenheit mit Ihnen sein“, wünscht die Kantonspolizei am Ende.

          Gemischte Reaktionen auf Episode 9

          Die Reaktionen auf den voraussichtlich letzten Film der Kult-Reihe, der gerade Weltpremiere feierte, fielen allerdings nicht ausschließlich positiv aus. Die Kritik am neuen Teil lautet etwa: Der Film sei zu politisch und erinnere nur noch wenig an die alten „Krieg der Sterne“-Filme aus den 70er Jahren.

          Star Wars-Regisseur J. J. Abrams ist von den gemischten Reaktionen auf seinen neuen Film „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ aber nicht überrascht. „Man weiß ja, dass man es nicht allen recht machen kann. Das ist unmöglich“, sagte Abrams (53) der Deutschen Presse-Agentur in London. „Als Regisseur war meine einzige egoistische Sorge, ob ich einen „Star Wars“-Film mache, den ich nicht liebe. Könnte es „Star Wars“ für mich ruinieren?“

          Der 53-Jährige, der vor einigen Jahren schon „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ inszenierte, ist seit seiner Kindheit selbst Fan der berühmten Weltraumsaga, die in den 70er Jahren von George Lucas kreiert wurde. Abrams’ anfängliche Bedenken bestätigten sich nicht. „Es war ehrlich gesagt genau das Gegenteil“, sagte er. „Ich habe eher Demut gelernt. Meine Wertschätzung für das, was George Lucas erschaffen hat, ist jetzt größer als je zuvor.“

          Zur Kritik, er habe nach dem umstrittenen Vorgängerfilm „Star Wars: Die letzten Jedi“ von Rian Johnson, dem achten Teil der Filmreihe, eine Richtungskorrektur vorgenommen, wies Abrams zurück. „Das sehe ich überhaupt nicht so“, sagte er. „Ich finde, wir haben das, was in Episode 8 passiert, vollständig aufgenommen und akzeptiert. Aber das heißt nicht, dass eine Story, die fortgesetzt wird, einfach dieselben Dinge wiederholt.“ Er selbst lobte Johnsons Film, der 2017 in die Kinos kam: „Ich fand, er war grandios.“

          Einen „Star Wars“-Film zu machen, sei „wie eine Sandkiste, in der man Spaß beim Spielen hat“, erklärte Abrams, „aber es ist auch eine große Herausforderung, es richtig hinzubekommen. Wenn man einen dieser Filme anschaut, sieht es deutlich einfacher aus, als es ist.“

          Bei der Premiere in Tokio hat sich ein junger Fan als Padmé Amidala aus der Star Wars-Reihe verkleidet. Bilderstrecke

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