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Ein Film aus und über Italien : Rom sehen und weiterleben

Gabriele Muccinos Film "Auf alles, was uns glücklich macht" will anhand von vier Freunden die jüngere Geschichte Italiens nachzeichnen. Dass er sich an dieser Aufgabe verhebt, macht ihn nicht weniger interessant.
Hollywood-Glanz: Oliver Stone erhält den B3-Preis für sein Lebenswerk.

Filmfestival B3 in Frankfurt : Das System schläft nie

Kamingespräch mit Hollywood-Regisseur Oliver Stone und Masterclass mit Doris Dörrie: Die B3 „Biennale des bewegten Bildes“ fragt nach der Identität und bietet dem Nachwuchs eine Bühne.

Filmdoppelrezension : Ehekrise, doppelt leicht gemacht

Wenn deutsches und französisches Kino dasselbe Thema haben: „Es ist nur eine Phase, Hase“ von Florian Gallenberger und „Chambre 212“ von Christophe Honoré erzählen die Geschichte eines Paars in mittleren Jahren.

Neue Räume im Schloss Bellevue : Steinmeiers wahres Preußen

Frank-Walter Steinmeier hat vier Säle in seinem Amtssitz zur Erinnerung an die preußische Aufklärung umdekorieren lassen. Damit will der Bundespräsident daran erinnern, „was Preußen auch war und hätte sein können“. Das ist ihm beispielhaft gelungen.

Tier- und Naturrechte : Mutter Erde als Rechtsperson

Ökosysteme, Klima und Tiere benötigen umfassenden Schutz. Doch lässt sich die Natur nur retten, indem wir Tieren und Pflanzen Rechte verleihen? Die Forderung nach einem Klagerecht für die Natur hat einen blinden Fleck.

Internet der Dinge : Ganz allein

Früher war es so, dass manche Dinge einfach verschwanden. Verpasste Filme im Kino zum Beispiel. Aber heute? Eine Suche im Internet der Dinge.

Peinliches Interview im DLF : Geflutet

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz gibt bei der Hilfe für die Flutopfer im Ahrtal eine miserable Figur ab. Beim Interview im Deutschlandfunk scheint das leider nicht auf. Wir bitten um einen etwas kritischeren Ansatz.

Diversität in Kultur : Alles so schön bunt hier

Eine neue Studie bescheinigt der deutschen Kultur eine große Diversität. Auf den Gedanken, Vielfalt auch auf die Kunst zu beziehen, kommt niemand.

Rolling Stones : Ist „Brown Sugar“ ein rassistisches Lied?

Paul McCartney beleidigt die Rolling Stones, aber die haben andere Sorgen: Sie haben gerade den Hit „Brown Sugar“ aus ihrem Konzertrepertoire gestrichen. Ist dieser rassistisch, oder klagt er Rassismus an?

Intendantenwahl beim HR : Wen die Findungsrunde findet

Bei der Intendantenwahl im Hessischen Rundfunk stehen zwei Kandidaten zur Abstimmung. Die Frage ist, wie es auf diese beiden hinauslief. Wer vorher aussortiert wurde und warum.

Literatur-Übersetzungen : Weltweiter Prinz

Eine Studie untersucht, welche Bücher in den meisten Fremdsprachen verbreitet worden sind. Und wirft methodische Fragen auf.

HR-Chef Manfred Krupp : Er ruft in die Wüste

Beim Hessischen Rundfunk steht eine Intendantenwahl an. Der amtierende HR-Chef lässt durchblicken, wie er sich die Zukunft des Senders vorstellt, und mit wem. Das wirkt ganz schön abgekartet.

„Last Duel“ im Kino : Das Schwert im Herzen

Matt Damon und Adam Driver schlagen einander in Stücke – es geht um eine Frau, aber in Wirklichkeit um die gesamte menschliche Gesellschaft in „The Last Duel“, einem späten Kinomeisterwerk von Ridley Scott.

Regisseur Ridley Scott : Wenn zwei Männer um eine Frau kämpfen

Er mag keinen Urlaub, aber sein Weingut im Vaucluse. Jetzt stellt Ridley Scott seinen Film „The Last Duel“ mit Matt Damon, Ben Affleck und Jodie Comer vor. Ein Gespräch über sein Leben, rastloses Arbeiten und die Perspektive von Frauen.

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  • Skeptische Blicke beim Kartenspielen in „Minari – Wo wir Wurzeln schlagen“

    Migrationsdrama „Minari“ : Die Großmutter riecht nach Korea

    Mit „Minari – Wo wir Wurzeln schlagen“ erzählt Regisseur Lee Isaac Chung von einer südkoreanischen Einwanderungsfamilie. Das Besondere des Films liegt jedoch nicht in der Darstellung äußerer Konflikte, sondern in der Beziehung zweier ungleicher Figuren.
  • Seydoux als Ehefrau eines Schiffskapitäns in Ildikó Enyedis Wettbewerbsbeitrag „A feleségem története“ (Die Geschichte meiner Frau).

    Filmfestspiele in Cannes : Sie glänzt im Schmuck der Tränen

    Untreue Frauen, mit Männeraugen gesehen: Die Schauspielerin Léa Seydoux ist im diesjährigen Festivalwettbewerb in zwei Romanverfilmungen vertreten. Es fehlt ihr nicht an Eleganz und Lässigkeit, den Filmen jedoch an Leidenschaft und Mut.
  • Ein Herz von einem Chefredakteur: Bill Murray in „The French Dispatch“

    Filmfestival Cannes : Die Spieluhr weiß, was es geschlagen hat

    Bill Murray arbeitet wieder mit Wes Anderson zusammen. Der inszeniert ihn für „The French Dispatch“ diesmal als Chefredakteur in einer fiktiven französischen Stadt.
  • Die fleißige Filmfigur fotografiert frische Fische, die frischen Fische fürchten den frei schwimmenden Filmfotografen nicht.

    Dokumentarfilme im Kino : In die Tiefe oder in die Fläche?

    Tauchbilder, Weltallblicke und große Landschaften in kleinen Impressionen: Zwei grundverschiedene Zeit- und Raumzonen kommen mit den Dokumentarfilmen „Grenzland“ und „Wer wir waren“ jetzt ins Kino.
  • Mit Bildern reden: die britische Regisseurin Andrea Arnold in Cannes

    Filmfestival-Blog : Die Möglichkeit einer Insel

    In diesem Jahr wirkt das Festival konservativer als sonst. Der wirtschaftliche Absturz hat Spuren hinterlassen. In der Reihe „Cannes Classic“ werden restaurierte Kopien gezeigt. „Mulholland Drive“, ist das wirklich schon zwanzig Jahre her?
  • Im Auto kann man am besten vom eigenen Unglück erzählen: Szene aus Ryusuke Hamaguchis Film „Drive my Car“

    Filmfestival Cannes : Im roten Saab durch Hiroshima

    Einmal Meisterschaft, einmal ermüdendes Faszinosum und eine gute Portion Selbstgefälligkeit: Filme von Nanni Moretti, Sean Penn und Ryusuke Hamaguchi.
  • Eine Filmvorstellung auf der Piazza San Cosimato. Die Fotografin Letizia Battaglia ist per Video zugeschaltet.

    Freiluftkino : Zwischen Hollywood und Arthouse

    In Rom beweist eine Gruppe junger Leute mit dem „Cinema in Piazza“, dass man mit Kino noch immer Massen anlocken kann. Wenn man sich etwas traut.
  •  Quentin Tarantino im Jahr 2019 in Cannes, wo „Once Upon a Time ... in Hollywood“ uraufgeführt wurde.

    Quentin Tarantinos Buch : Der Mann, der zu viel weiß

    Quentin Tarantino hat seinen ersten Roman geschrieben. Er beruht auf seinem letzten Film „Es war einmal in Hollywood“. Ein Roman zum eigenen Film, muss das sein?
  • Virginie Efira als Benedetta Carlini in Verhoevens FIlm

    Filmfestival Cannes : Böse Mädchen im Kloster

    Paul Verhoeven verfilmt eine lesbische Liebesgeschichte aus dem Barock, und Valeria Bruni Tedeschi spielt eine Nervensäge: Eindrücke vom Wettbewerb an der Croisette.
  • Chris Cooper zum Siebzigsten : Kontrollierte Kerlfusion

    Was ist das denn eigentlich, ein Mann? Was Gutes, was Schlimmes, was Verrücktes: Chris Cooper ist einer der besten Charakterdarsteller Hollywoods und erforscht die verschiedenen Gesichter der Männlichkeit unermüdlich.
  • Filmfestival-Blog : Wiedersehen mit Cannes

    Während in den Kinos von Cannes das Publikum buht oder applaudiert und die Kritiker ihre Urteile fällen, werden in den Ständen die daraus resultierenden Kurse notiert. Wettbewerb und Nebenreihen tun nur so, als wären sie kein Teil des Marktes.
  • Anjelica Huston zum 70. : Der barfüßige Bote verkündete ihre Geburt

    Hohe Absätze für sehr große Rollen: Sie ist die Tochter eines berühmten Regisseurs, arbeitete als Model und wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Zum Siebzigsten der Filmschauspielerin Anjelica Huston.
  • Filmfestival in Cannes : Während er tötet, singt er

    Die Menschen werden sich immer nach Rührung und Überwältigung sehnen: Zum Auftakt des Filmfestivals in Cannes präsentieren Leos Carax und François Ozon ihre neuen Filme.
  • Filmfestival in Cannes : Die Überlebenden der Sintflut

    Wie eine Arche Noah der Unverzichtbaren, aus deren Genie eine verjüngte Kinokultur ersteht: In diesem Sommer hat das Filmfest an der Côte d’Azur die Kraft einer Fanfare.
  • Geoffrey Rush wird 70 : Der Zeitreisende

    Meister der Präsenz und Präzision: Er spielt im Theater, im Kino und im Fernsehen, hat einen Oscar gewonnen und führt ein unspektakuläres Leben. Nun wird Geoffrey Rush siebzig Jahre alt.