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Franciszek Pieczka

Franciszek Pieczka gestorben : Petrus aus Oberschlesien

Soldat, Streikführer, Petrus: Die Figuren, die Franciszek Pieczka verkörpert hat, sind in die polnische Filmgeschichte eingegangen. Jetzt ist der Schauspieler gestorben.

„Im Westen nichts Neues“ : Ein Krieg aus dem Katalog

Edward Bergers „Im Westen nichts Neues“ ist schon die dritte Verfilmung des Romans von Erich Maria Remarque. Dabei sucht Berger einen spezifisch deutschen Zugang zu der Vorlage. Das hat Folgen für seinen Film.

Bild von Frida Kahlo zerstört? : Brandstifter

Ein amerikanischer Unternehmer hat nach eigenen Angaben ein Werk Frida Kahlos verbrannt, um es in NFTs zu Geld zu machen. Mexikos Kulturministerium prüft, ob es sich um einen Straftatbestand handelt. Die Strafe wäre verdient.

David Salle und Janet Malcolm : Nr. 42

Der Maler David Salle war ein Star der Postmoderne. Heute ist er hauptsächlich deshalb noch bekannt, weil Janet Malcolm ihn 1994 im „New Yorker“ unter der Überschrift „41 Fehlstarts“ porträtierte. Jetzt wird er 70 Jahre alt. Wie hat er diesen Ruhm überlebt?

Versuch von Linkedin : Experiment mit 20 Millionen Nutzern

Finden Leute leichter über engere oder eher über lockere Kontakte einen neuen Job? Die Frage selbst ist fünfzig Jahre alt – das Ausmaß, mit dem sich Linkedin an eine Antwort gemacht hat, ist erstaunlich.

Precht und Welzer : Die totgeschwiegenen Promis

Der Auftritt von Richard David Precht und Harald Welzer wirkt wie ein Experiment, das testen soll, wie empfänglich die von ihnen so genannten Qualitätsmedien für Empörung sind.

Französische Straßennamen : Rue du cliché

Da kräht der gallische Hahn: Wenn es um die Benennung von Straßen geht, gedenkt die Grande Nation zwar gerne ihrer Nationalhelden, zeigt aber auch eine überraschende Liebe zu Federvieh.

Ende der Documenta : Hundert Tage, vorbei

Noch nie haben so viele Beteiligte einer Documenta die Ausstellung mit dem Gefühl verlassen, hintergangen, missverstanden und beschädigt worden zu sein. Was bleibt?

QAnon und die „Simpsons“ : Das Ende naht – heute

Friedrich Merz verspricht sich, und schon steht der Weltuntergang vor der Tür. Das zumindest glaubt man in der QAnon-Szene und beruft sich dabei unter anderem auf „Die Simpsons“.

Der Weg in den Faschismus : Origineller Gefechtsstand

Emilio Lussu war Staatsfeind unter Mussolini. Er hat aufgeschrieben, wie sich der Marsch auf Rom zutrug. Zur Wahl in Italien am Sonntag wäre eine Relektüre von Lussu dringend zu empfehlen.

Neu im Kino : Besser kann der deutsche Film nicht sein

Edward Berger adaptiert Remarques Bestseller „Im Westen nichts Neues“, Michael Herbig macht aus dem Relotius-Skandal eine Komödie, und Rosa von Praunheim tanzt den Rex Gildo. Geht das Kinopublikum mit?
Spielte mit Romy Schneider: Jean Reno

Jean Reno im Interview : „Natürlich ist mein Alter inzwischen ein Problem“

1994 wurde Jean Reno mit „Léon – der Profi“ berühmt. Hier erzählt der französische Schauspieler, wie langweilig Hollywood sein kann, er spricht von seiner Arbeit mit Romy Schneider und darüber wie er sich seine eigene Beerdigung vorstellt.
Louise Fletcher als Oberschwester Ratched in „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975).

Im Alter von 88 Jahren : Schauspielerin Louise Fletcher gestorben

In dem Kinoklassiker „Einer flog über das Kukucksnest“ spielte sie die böse Oberschwester Ratched und erhielt dafür einen Oscar. Zuletzt trat sie in einer Netflix-Serie auf. Nun ist die Schauspielerin Louise Fletcher mit 88 Jahren gestorben.

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  • Szene aus „Master Gardener“ mit Sigourney Weaver

    Filmfestival in Venedig : Paare, Passanten

    Am Wochenende hat Paul Schrader den Ehrenlöwen für sein Lebenswerk erhalten. Dass es noch längst nicht abgeschlossen ist, zeigt am Lido sein neuer Film „Master Gardener“.
  • Film-Location: Auch im Skaterpark Friedensbrücke drehte ein Obdachloser

    Kurzfilme gedreht : Wie Obdachlose ihr Frankfurt sehen

    In vier Kurzgeschichten zeigen Obdachlose ihren Alltag an verschiedenen Orten in Frankfurt. Sie filmen selbst, ohne Vorgaben. Gezeigt wird, was ihnen wichtig ist.
  • Werner Herzog wird 80 : Begegnungen am Ende der Welt

    Er ist in Bayern aufgewachsen, wurde in Deutschland mit seinen Filmen berühmt und in seiner zweiten Heimat Amerika eine Legende. Heute wird Werner Herzog achtzig.
  • Schauspielerin Tessa Thompson bei der Premiere des Films „Bardo“ in Venedig

    Filmfestspiele : Wie Netflix in Venedig das Kino erobert

    In Cannes werden Streamingdienste vom Festival ausgeschlossen, in Venedig durfte nun ein Streamingdienst die Filmfestspiele eröffnen. Zugleich wurde der Zauber des Kinos beschworen.
  • Filmfestival Venedig : Die Romantik der Kannibalen

    Mit Luca Guadagninos „Call Me By Your Name“ wurde Timothée Chalamet berühmt. In „Bones & All“, dem neuen Film des Regisseurs, glänzt er abermals in einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte.
  • „Das Glücksrad“ im Kino : Die Zaubereien des Zufalls

    In drei Episoden erzählt der japanische Regisseur Ryusuke Hamaguchi von Paaren und Passanten im Alltag der modernen Großstadt. Sein Film „Das Glücksrad“ ist ein Glücksfall des Kinos.
  • 79. Filmfestival Venedig : Wenn der Einkauf zur Ersatzreligion wird

    Hitlers Hunde: Noah Baumbachs „White Noise“ mit Adam Driver und Greta Gerwig eröffnet das Filmfestival von Venedig. Dabei zeigt sich, dass Don DeLillos Romanvorlage heute aktueller denn je ist.
  • Neuer Film von Doris Dörrie : Frei sein im Freibad

    Im Burkini oder barbusig? Doris Dörries Film „Freibad“ stellt einen Modellort der Gesellschaft vor. Denn hier herrscht der Mainstream der Minderheiten.
  • Film mit Isabelle Huppert : Eine Frau am Wendepunkt

    In Laurent Larivières Film „Die Zeit, die wir teilen“ spielt Isabelle Huppert eine Verlegerin, die auf die Tragödie ihres Lebens zurückblickt. Sie ist wie immer großartig - der Film ist es nicht.
  • „Evolution“ im Kino : Wie mit dem Erbe der Schoa leben?

    Ein sehr merkwürdiger Film stellt die Frage nach der jüdischen Identität: „Evolution“ von Kata Wéber und Kornél Mundruczó ist voller grundsätzlicher Fragen.
  • Faszinierende Naturaufnahmen der italienischen Dolomiten: Arnold Fancks „Der Berg des Schicksals“

    Reiz des Stummfilms : Soll der Berg stärker sein als ich?

    Bei den UFA Filmnächten in Berlin war der Arnold-Fanck-Film „Berg des Schicksals“ zu sehen, in einer Neufassung des fast 100 Jahre alten Originals. Das Ergebnis zeigt: Stummfilme können auch in Streaming-Zeiten bestehen.
  • Ohne Angst im Dschungel: Werner Herzog bei den Dreharbeiten zu seinem Film „Rescue Dawn“ von 2006

    Herzog-Ausstellung in Berlin : Der ist ja ein Neandertaler

    Der Filmregisseur Werner Herzog ist in seinem Werk bis an die Grenzen des Machbaren und Sichtbaren gegangen. Zum achtzigsten Geburtstag ehrt ihn die Deutsche Kinemathek mit einer Ausstellung.