https://www.faz.net/-gqz-9ioew

Kinocharts : Lasst witzige Männer um mich sein

  • Aktualisiert am

Ein bekanntes Motiv: Bryan Cranston, Jahi Di’Allo Winston und Kevin Hart (v.l.n.r.) in „The Upside“, dem Remake von „Ziemlich beste Freunde“ Bild: AP/David Lee/STXfilms

In Deutschland bleibt der junge Hape Kerkeling an der Spitze, aber in Amerika grüßt ein Klon von Platz eins: das Remake einer Erfolgskomödie von 2011.

          1 Min.

          An Weihnachten kam er ins Kino, nun steuert der Film von Caroline Link über die Kindheit von Entertainer Hape Kerkeling bereits auf die Marke von zwei Millionen Besuchern zu. In den offiziellen deutschen Kinocharts blieb „Der Junge muss an die frische Luft“ mit 341.515 Zuschauern in seiner dritten Einspielwoche klar an der Spitze. Insgesamt zählt die Verfilmung der gleichnamigen Kerkeling-Autobiografie nun 1,82 Millionen Besucher, wie Media Control am Montag mitteilte.

          Die Comicverfilmung „Aquaman“ mit Schauspielern wie Nicole Kidman, Jason Momoa und Amber Heard ist mit 168.691 Besuchern weiterhin Zweiter. Vom achten auf den dritten Platz verbessert sich „Bohemian Rhapsody“ über den legendären Queen-Frontmann Freddie Mercury (114.095 Besucher).

          Neu auf Platz vier steigt der Actionfilm „Robin Hood“ in die deutschen Charts ein. 110.331 Besucher sahen die Neuverfilmung mit Taron Egerton in der Hauptrolle. Die Komödie „Kalte Füße“ mit Heiner Lauterbach startet mit 86.609 Zuschauern auf Platz fünf.

          Die amerikanische Neuverfilmung des französischen Erfolgsfilms „Ziemlich beste Freunde“ hat den Actionhelden „Aquaman“ nach rund drei Wochen an der Spitze von Nordamerikas Kinocharts verdrängt. „Mein Bester & Ich“ mit Bryan Cranston und Kevin Hart spielte am Wochenende an den Kinokassen in den USA und Kanada rund 19,6 Millionen Dollar (etwa 17 Millionen Euro) ein und eroberte damit den ersten Platz, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete. Im Februar soll der Film, der von einer ungewöhnlichen Männerfreundschaft handelt, auch in die deutschen Kinos kommen.

          „Aquaman“ musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Die Comicverfilmung spielte rund 17,3 Millionen Dollar ein - hat aber weltweit insgesamt bereits mehr eine Milliarde eingebracht. Auf dem dritten Rang landete der Familienfilm „A Dog’s Way Home“ mit 11,3 Millionen Dollar.

          Der Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ konnte mit neun Millionen Dollar in seiner fünften Woche immer noch auf dem vierten Platz landen - knapp vor dem Horrorthriller „Escape Room“ mit rund 8,9 Millionen auf dem fünften.

          Ganz mies lief es dagegen für Hollywood-Star Keanu Reeves: Sein neuer Science-Fiction-Thriller „Replicas“ spielte an seinem Eröffnungswochenende nur 2,5 Millionen Dollar ein und landete auf dem zwölften Platz - der schlechteste Filmstart in der Karriere des Schauspielers.

          FAZ.NET komplett

          Zugang zu allen exklusiven F+Artikeln und somit zur ganzen Vielfalt von FAZ.NET – für nur 2,95 Euro pro Woche

          Mehr erfahren

          Weitere Themen

          Duell der ewig Oscarnominierten

          „Hillbilly Elegy“ auf Netflix : Duell der ewig Oscarnominierten

          Die Verfilmung der „Hillbilly Elegy“ zeigt etwas überdramatisiert, dass der amerikanische Traum ein Monopoly-Spiel ist. Aber eigentlich geht es um etwas ganz anderes: Wer bekommt den nächsten Oscar, Amy Adams oder Glenn Close?

          «Gabriel» von George Sand Video-Seite öffnen

          Spielplanänderung : «Gabriel» von George Sand

          Jella Haase, bekannt aus „Fack ju Göhte“ und „Berlin Alexanderplatz“, entdeckt unter der Regie der jungen Regisseurin Laura Laabs die Abgründe des kapitalistischen Systems und das anarchistische Wesen des weiblichen Geschlechts in einem bislang noch nicht uraufgeführten Text der französischen Schriftstellerin George Sand.

          Topmeldungen

          Vor der Bund-Länder-Schalte : Die Suche nach dem Weihnachtsfrieden

          Größtenteils unterstütze sie die Corona-Überlegungen der Länder, sagt die Kanzlerin vor den Gesprächen am Mittwoch. Der Bundespräsident warnt vor einer Spaltung der Gesellschaft – und der Antisemitismusbeauftragte vor wachsendem Judenhass.
          Gute Bekannte: Joe Biden mit dem früheren amerikanischen Außenminister John Kerry, der Sonderbeauftragter für Klimaschutz werden soll

          Team aus alten Weggefährten : Das soll Bidens Kabinett werden

          Mehr Frauen, weniger schillernde Figuren – und ein deutliches Bekenntnis zum Klimaschutz: Joe Bidens künftiges Kabinett bildet einen deutlichen Kontrast zu dem seines Amtsvorgängers.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.