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Öffnung der Programmkinos : Filmgenuss mit Abstand

Wirtschaftliche Herausforderung: Schon seit 15. Mai hat die Astor-Filmlounge wieder geöffnet. Bild: Johannes Krenzer

Anfang Juli wollen die Frankfurter Programmkinos wieder öffnen. Wie es laufen kann, wird in der Astor Filmlounge im Einkaufszentrum My Zeil schon seit Mai ausprobiert.

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          Zurück ins Kino. Wir sind wieder da!“, wird bald auf Plakatflächen in der ganzen Stadt prangen. Die Frankfurter Programmkinos samt Filmmuseum und Filmforum Höchst haben sich zusammengetan: Am 2. Juli wollen die Filmkunsttheater alle gemeinsam wieder öffnen. Fast alle. Denn während im Taunus Häuser wie die Kronberger Lichtspiele und das Cinemaxx in Offenbach schon seit einigen Wochen wieder Filme zeigen, haben die Frankfurter Kinos nach langen Erwägungen beinahe alle festgestellt, dass es für sie schwieriger wäre, für eine Handvoll Zuschauer zu öffnen, als weiter geschlossen zu bleiben. Und einige Filmkunsttheater werden wohl auch am 2. Juli nicht dabei sein. Orfeos Erben an der Hamburger Allee etwa, das in der Kombination von Restaurantbetrieb und Kino, sonst ein Trumpf, nun besonders eingeschränkt ist, will nach bisherigem Stand erst nach der Sommerpause Programm machen.

          Eva-Maria Magel
          Leitende Kulturredakteurin Rhein-Main-Zeitung.

          Andere hingegen starten schon in der nächsten Woche Testballons, um zu erproben, wie Kino unter den aktuellen Corona-Regeln funktioniert. Um Rainer Werner Fassbinders Geburtstag nachzufeiern und endlich die unabgeschlossene Hommage an Mario Adorf zu vollenden, zeigt das Kino im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum schon am 18. Juni „Lola“ von Fassbinder mit Mario Adorf und Barbara Sukowa, es folgen weitere Höhepunkte aus dem für März vorgesehenen Programm, unter anderem „Die Blechtrommel“.

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