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Kinovorschau : Zeitreisende wider Willen

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Ben Stiller wird zum Museumsbabysitter Bild: AP

„Nachts im Museum“ muß Ben Stiller Cowboys, Affen und Dinosaurier im Zaum halten. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Denzel Washington hat ein Déjà-Vu, Cillian Murphy wird Untergrundkämpfer und Rotkäppchen von einem Frosch verhört.

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          „Nachts im Museum“ muß Ben Stiller Cowboys, Affen und Dinosaurier im Zaum halten. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Denzel Washington hat ein Déjà-Vu, Cillian Murphy wird Untergrundkämpfer und Rotkäppchen von einem Frosch verhört.

          Nachts im Museum

          Komödie, Vereinigte Staaten 2006.

          Im Kreuzfeuer: Denzel Washington und Paula Patton
          Im Kreuzfeuer: Denzel Washington und Paula Patton : Bild: AP

          Regisseur Shawn Levy („The Pink Panther“) hat die Handlung seines neuesten Films im New Yorker Naturkundemuseum angelegt, wo Larry (Ben Stiller) eine neue Stelle als Nachtwächter antritt. Anscheinend herrscht tiefster Friede, doch plötzlich ist das Dinosaurierskelett im Foyer verschwunden. Nach Sonnenuntergang geht in den ehrwürdigen Hallen das Leben erst richtig los. Die historischen Stillleben und exotische Tiere in Schaukästen erwachen zum Leben und rasen durch die Korridore. Larrys Aufgabe ist es fortan, den Babysitter für Hunnen, Römer, Cowboys und Affen zu spielen, Konflikte zu schlichten und vor allem zu verhindern, daß die lebendiggewordenen Exponate ins Freie ausbüchsen.

          Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

          Science Fiction, Vereinigte Staaten 2006.

          Gleich zu Anfang von „Déjà Vu“ fliegt an Mardi Gras in New Orleans eine Fähre in die Luft. Ein Attentat mit 543 Toten, ein Fall für einen Ermittler mit dem siebten Sinn. Regisseur Tony Scott („Der Staatsfeind Nr. 1“) läßt mit Produzent Jerry Bruckheimer („Fluch der Karibik“) den Schauspieler Denzel Washington („Inside Man“) als Forensikexperte Doug Carlin den Fall bearbeiten.

          Beim Versuch seine stets widerkehrenden Déjà-vus zu deuten, stößt Carlin bald auf die Fährte des Täters: Die Leiche der jungen Claire Kuchever (Paula Patton) liefert wichtige Hinweise. Carlin wird von der FBI in ein streng geheimes wissenschaftliches Programm eingeweiht, mit dem die Ermittler in die Vergangenheit sehen können. Doug reist kurzerhand mit der Zeitmaschine ein paar Tage zurück, um die Katastrophe ungeschehen zu machen und Claire zu retten.

          The Wind that Shakes the Barley

          Drama, Frankreich / Irland / Großbritannien 2006.

          Der britische Regisseur Ken Loach („Bread and Roses“) erhielt dieses Jahr in Cannes die Goldene Palme für „The Wind that Shakes the Barley“. Das Gesellschaftsdrama handelt vom irischen Bürgerkrieg der 20er Jahre und den blutigen Anfängen der IRA.

          Der irische Arzt Damien (Cillian Murphy, „Batman Begins“) will nach London gehen, doch als britische Söldner das letzte Hockeyspiel mit seinen Freunden brutal zerschlagen, beschließt er zu bleiben. Damien schließt sich der Untergrundbewegung seines Bruders Teddy (Pádraic Delaney) an und nimmt den Kampf gegen die britische Krone auf.

          Die Rotkäppchen-Verschwörung

          Trickfilm, Vereinigte Staaten 2005.

          In Großmutters gemütlichem Heim steht neben dem braven Rotkäppchen ein grimmiger Wolf, die Großmutter ist gefesselt und der Förster mit einer Axt bewaffnet. Die herbeigerufenen Polizisten Chief Grizzly und Detective Frosch stehen vor einem Rätsel im Märchenwald und haben den Auftrag, es zu lösen.

          Im Animationsfilm „Die Rotkäppchen-Verschwörung“ werden die Protagonisten des Grimmschen Märchens verhört und die Geschichte aus kriminologischer Sicht neu aufgerollt. Die klapprige Großmutter ist eine rüstige Snowboarderin, das brave Rotkäppchen eine vorlaute Göre, der Wolf ein investigativer Journalist und der Förster eigentlich kalifornischer Gouverneur. Gesprochen werden die Figuren unter anderem von Moderatorin Sarah Kuttner, dem „Fantastischen Vier“-Rapper Smudo und Komiker Hans Werner Olm.

          Mein Name ist Eugen

          Komödie, Schweiz 2005.

          „Mein Name ist Eugen“ ist die Verfilmung des beliebten Kinderbuches von Klaus Schädelin. Regisseur Michael Steiner inszenierte die Abenteuer der Schweizer Lausbuben Eugen, Wrigley, Bäschteli und Eduard in den 60er Jahren.

          Die vier Lümmel haben nur ein Ziel: Den sagenhaften Schatz von Fritzli Bühler, dem König der Lausbuben, beim Titicacasee zu finden. Dafür jagen sie quer durch die ganze Schweiz - ihre Eltern sind ihnen dabei immer dicht auf den Fersen.

          Der weiße Planet

          Dokumentarfilm, Kanada / Frankreich 2006.

          Vor der imposanten Kulisse der arktischen Eislandschaft am Nordpol gehen zwei Moschusochsen kampfbereit aufeinander los, Beluga-Wale scheinen unter Wasser gleichsam zu tanzen und ein Eisbär jagt ein Rentier.

          Es ist viel los in dieser vermeintlich lebensfeindlichen Umgebung, die sich so sehr von unserer Welt unterscheidet, daß die Regisseure Thierry Piantanida und Thierry Ragobert sie als einen eigenen „weißen Planeten“ bezeichnen.

          Die Filme „Déja-Vu“, „Nachts im Museum“ und „Die Rotkäppchen-Verschwörung“ sind schon ab Mittwoch, den 27. Dezember im Kino zu sehen.

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