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Kinovorschau : Starke Frauen und nackte Männer

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Nina Hagen ist die Hexe, ihre Tochter das Schneewittchen in „7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug“. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Jürgen Vogel und Daniel Brühl fahren nackt Porsche, Sir Anthony Hopkins bevorzugt das Motorrad.

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          Nina Hagen ist Hexe, ihre Tochter Cosma Shiva das Schneewittchen in „7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug“. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Jürgen Vogel und Daniel Brühl fahren nackt Porsche, Sir Anthony Hopkins bevorzugt das Motorrad.

          7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug

          Komödie, Deutschland 2006.

          Ich will Spaß, ich geb Gas: Sir Anthony Hopkins

          Nachdem die Hexe (Nina Hagen) ins Knusperhaus gezogen ist, kann Schneewittchen (Cosma Shiva Hagen) in Ruhe einen Thronfolger zur Welt bringen. Doch als Rumpelstilzchen zur Bedrohung wird, müssen die 7 Zwerge (u.a. Otto Waalkes, Mirco Nontschew, Martin Schneider, Ralf Schmitz) aktiv werden. Regisseur Sven Unterwaldt jr. verfilmte zwei Jahre nach „7 Zwerge - Männer allein im Wald“ den zweiten Teil des Grimmschen Märchenmixes „7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug“ und verpflichtete wieder sämtliche Stars der deutschen Comedy- und Filmszene, so ist beispielsweise Heinz Hoenig als „Brummboss“ und Hans Werner Olm als „Spliss“ zu sehen.

          Ein Freund von mir

          Komödie, Deutschland 2006.

          Regisseur Sebastian Schippers („Absolute Giganten“) hat für seinen zweiten Kinofilm die Schauspieler Jürgen Vogel und Daniel Brühl engagiert, als Produzenten standen ihm Tom Tykwer („Das Parfum“) und Maria Köpf zur Seite. „Ein Freund von mir“ erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Männerfreundschaft.

          Lebenskünstler Hans (Jürgen Vogel), findet sein Leben „top“, ob er nun Autos überführt oder Gepäckwagen am Flughafen zusammenschiebt oder in seinem Daf, dem das Schiebedach fehlt, durch den Regen fährt. Der in sich gekehrte Karl (Daniel Brühl) arbeitet als diplomierter Mathematiker bei einer Versicherung - sein Leben läuft in geordneten Bahnen, bis er mit Hans nachts nackt im Porsche über die Autobahn rast. Die Begegnung mit Hans' Freundin Stelle (Sabine Timoteo) führt zu einer komplizierten Dreieckskonstellation.

          Montag kommen die Fenster

          Drama, Deutschland 2005.

          Die Ärztin Nina (Isabelle Menke) ist mit ihrem Mann Frieder (Hans-Jochen Wagner) und der gemeinsamen Tochter Charlotte (Amber Bongard) in ein neues Haus gezogen. Obwohl sie eigentlich mit allem zufrieden sein könnte, fühlt Nina sich in den halb leeren Räumen fremd und verläßt, ohne eine Nachricht zu hinterlassen, ihre Familie.

          Regisseur Ulrich Köhler („Bungalow“) zeigt Nina, wie sie ziellos durchs Mittelgebirge wandert und Schritt für Schritt zu ihrer Familie zurückkehrt.

          Das Leben, das ich immer wollte

          Drama, Italien / Deutschland 2004.

          Der italienische Regisseur Guiseppe Piccioni („Das Licht meiner Augen“) erzählt in „Das Leben, das ich immer wollte“ die Geschichte von Laura (Sandra Ceccarelli), die überraschend die Hauptrolle in einem romantischen Kostümfilm neben ihrem Star-Kollegen Stefano (Luigi Lo Cascio) bekommt.

          Obwohl sie sehr aufgeschlossen und er eher zurückhaltend ist, verlieben sie sich ineinander. Im Laufe der Dreharbeiten verschmelzen Film und realer Alltag ineinander, und dieses Chaos stürzt Stefano und Laura in emotionale Abgründe.

          Mit Herz und Hand

          Abenteuer, Neuseeland / Vereinigte Staaten 2005.

          Der australische Regisseur Roger Donaldson dokumentierte vor 34 Jahren die Geschichte des 65jährigen Burt Munro („Offerings to the God of Speed“). Nun hat er sich der Story abermals angenommen und inszeniert sie als Spielfilm mit Oscar-Preisträger Sir Anthony Hopkins in der Hauptrolle.

          1967 sorgt Burt in einer australischen Kleinstadt für Aufsehen, als er verkündet, mit seinem Motorrad Baujahr 1920 schnellster Mann der Welt werden zu wollen. Nichts kann ihn von seinem Vorhaben abbringen. Nur mit seinem Ersparten bricht er zu den Salzseen Utahs auf, um bei der Speed Week dabei zu sein.

          No. 2

          Komödie, Neuseeland 2006.

          „No. 2“ ist das Kinodebüt des neuseeländischen Regisseurs Toa Fraser. Er verfilmte sein eigenes Drehbuch, das auf Erinnerungen an seine Familie und die eigene Kindheit beruht.

          Herz der Großfamilie ist Großmutter Nanna Maria (Ruby Dee), die mit Wehmut sieht, wie sich ihre Kinder und Enkel nach der Auswanderung von den Fidschi-Inseln nach Neuseeland in alle Richtungen verstreuen. Aus Sehnsucht nach dem alten Zusammenhalt lädt Nanna alle zu einer großen Feier ein, bei der sie ihre Nachfolgerin, als „Chefin“ der Familie, küren will.

          Hokkabaz

          Komödie, Türkei 2006.

          Der erfolglose Zauberer Iskender (Cem Yilmaz) und sein Assistent Maradona (Tuna Orhan) beschließen, eine Tournee zu organisieren und auf Hochzeiten aufzutreten, um aus den engen und vollen Straßen der Großstadt Istanbul zu entfliehen.

          Auf ihrer Reise begleitet sie Iskenders Vater Sait (Mazhar Alanson), der nicht an die Fähigkeiten seines Sohnes glaubt und die schöne Fatma (Özlem Tekin). „Hokkabaz“ ist das Regiedebüt von Cem Yilmaz, der auch die Hauptrolle spielt.

          Kabhi Alvida Naa Kehna

          Drama, Indien 2006.

          Bollywoodstar Shah Rukh Khan („Sometimes Happy, Sometimes Sad“) spielt die Hauptrolle in „Kabhi Alvida Naa Kehna - Never Say Goodbye“ vom indischen Regisseur Karan Johar.

          Als Dev Saran tanzt und singt er sich vor der Kulisse New Yorks durch alle Stationen des tragischen Liebesglücks. Der verletzte Fußballprofi Dev ist zwar verheiratet und bereits Vater, doch sein Herz gehört der ordnungsliebenden Lehrerin Maya (Rani Mukherjee), die auch schon vergeben ist.

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