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Kinovorschau : Nomaden und Nibelungen

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Lavinia Wilson ist „Allein” Bild: dpa

Gérard Depardieu als Obdachloser, Tierliebe in der Mongolei, Aufstiegsträume in Amerika und eine von Tom Gerhardt verprollte Nibelungensage: Was die Kinofilme zeigen, die am Donnerstag starten.

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          Gérard Depardieu als Obdachloser, Tierliebe in der Mongolei, Aufstiegsträume in Amerika und eine von Tom Gerhardt verprollte Nibelungensage: Was die Kinofilme zeigen, die am Donnerstag starten.

          Allein

          Drama, Deutschland 2004

          Gérard Depardieu (hier mit Catherine Frot) als „Boudu”
          Gérard Depardieu (hier mit Catherine Frot) als „Boudu” : Bild: dpa

          Die an einer psychischen Störung leidende Essener Studentin Maria führt ein Leben, das von Einsamkeit, Depression und flüchtigen Begegnungen mit Männern geprägt ist. Als sie ihrem Kommilitonen Jan näherkommt, versucht sie ihr chaotisches Dasein vor ihm geheimzuhalten. In Thomas Durchschlags Debütfilm sind Lavinia Wilson, Maximilian Brückner und Richy Müller zu sehen.

          Boudu

          Drama/Komödie, Frankreich 2004

          Der Obdachlose Boudu wird von dem Galeriebesitzer Lespinglet vom Selbstmord abgehalten; anschließend nimmt Lespinglet ihn mit zu sich nach Hause. Dort mischt Boudo erst einmal das festgefahrene Familienleben auf. Gérard Depardieu spielt die Titelrolle in diesem Film von Gérard Jugnot, einem Remake eines Jean-Renoir-Klassikers von 1932, den Hollywood schon einmal als „Zoff in Beverly Hills“ mit Nick Nolte verfilmt hatte.

          Die Eisprinzessin

          Drama/Komödie, Frankreich 2004

          Eigentlich will die Harvard-Anwärterin Casey in der Eissporthalle nur an lebenden Objekten die physikalischen Gesetze erforschen, dann aber kommt sie selbst auf den Geschmack und versucht sich als Eiskunstläuferin. Das geht besser als gedacht, auch wenn Casey gegen Widerstand zu kämpfen hat. Regie Tim Fywell, mit Michelle Trachtenberg, Joan Cusack und Kim Cattrall.

          Honeymooners

          Komödie, Vereinigte Staaten 2005

          Ralph ist Busfahrer, will aber weit höher hinaus. Geschäftsideen hat er viele, doch nicht jede ist erfolgreich. „The Honeymooners“ mit Jackie Gleason und Art Carney zählt als Fernsehserie zu den amerikanischen Klassikern. John Schultz hat den Stoff mit Cedric the Entertainer und Mike Epps neu verfilmt.

          Die Höhle des gelben Hundes

          Drama, Deutschland 2005

          Für ihre „Geschichte vom weinenden Kamel“ war Byambasuren Davaa im vergangenen Jahr für den Oscar nominiert worden. In dieser Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm spielt die Nomadenfamilie Batchuluun sich selbst. Heldin der Geschichte ist die sechsjährige Nansal, die eines Tages einen streunenden Hund zu sich nimmt - mit überraschenden Folgen.

          Siegfried

          Komödie, Deutschland 2005

          Tom Gerhardt, der Mann mit dem berüchtigt grobsinnigen Humor, hat die Nibelungen-Sage verfilmt und sich selbst die Hauptrolle gegeben. Neben Gerhardt mit Blondperücke sind dessen Komikerkollegen Markus Maria Profitlich und Mirja Boes zu sehen, Regie führte Sven Unterwaldt jr. („7 Zwerge“).

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