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Kinovorschau : Mayas, Drachen, Ninja-Kämpfer

  • Aktualisiert am

„Liebe braucht keine Ferien”: Jude Law und Cameron Diaz Bild: dpa

In „Liebe braucht keine Ferien“ tauschen Cameron Diaz und Kate Winslet ihre Wohnungen. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Mel Gibsons Historienblutbad, Robert Stadlober als Peer Gynt und Türken im Weltall.

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          In „Liebe braucht keine Ferien“ tauschen Cameron Diaz und Kate Winslet ihre Wohnungen. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Mel Gibsons Historienblutbad, Robert Stadlober als Peer Gynt und Türken im Weltall.

          Liebe braucht keine Ferien

          Komödie, Vereinigte Staaten 2006.

          Dschungel-Held in Yucathan: Rudy Youngblood als Maya
          Dschungel-Held in Yucathan: Rudy Youngblood als Maya : Bild: REUTERS

          Die amerikanerische Filmproduzentin Amanda (Cameron Diaz) und die britische Journalistin Iris (Kate Winslet) haben ihr Leben und die Männer satt. Sie tauschen ihre Wohnungen, Los Angeles gegen London, und dann lernen sie natürlich gleich wieder Männer (Jack Black und Jude Law) kennen, mit denen es läuft. Die romantische Komödie von Regisseurin Nancy Meyer („Was das Herz begehrt“) spielt passenderweise in der Weihnachtszeit und beschreibt das Leben von vier Großstadtsingles, die über Umwege zu ihrer Liebe finden.

          Apocalypto

          Action, Vereinigte Staaten 2006.

          In seiner neuesten Regiearbeit hat sich Oscar-Preisträger Mel Gibson („Die Passion Christi“) ins 15. Jahrhundert zurückbegeben und zeigt die Welt der Mayas, die vor der Invasion der Spanier in idyllischem Frieden in Mittelamerika leben. Im Dschungel von Yucatan wird Mayathan gesprochen, das dem Kinozuschauer mit Untertiteln verständlich gemacht wird.

          Die Harmonie der Mayas hat ein jähes Ende, als die Eindringlinge auftauchen. Gibson macht aus dem Untergang der friedlichen Welt ein gewalttätiges Spektakel: Köpfe rollen, Blut fließt in Strömen und religiöse Elemente mischen sich mit Szenen extremer Schlachten. Dabei stützt er sich auf vage historische Rekonstruktionen. Daß beispielsweise eine Sonnenfinsternis Hysterie auslöst, ist unwahrscheinlich, da die Mayas eine Menge von Astronomie verstanden.

          Peer Gynt

          Drama, Deutschland 2006.

          Fernsehfilmregisseur Uwe Janson bringt mit Hendrik Ibsens „Peer Gynt“ nach Wedekinds „Lulu“ in diesem Jahr die zweite Literaturverfilmung auf die Leinwand. Als Peer Gynt ist Jungschauspieler Robert Stadlober („Crazy“) zu sehen. Außerdem hat Janson Karoline Herfurth („Das Parfum“) und Ulrich Mühe („Das Leben der Anderen“) engagiert.

          Der hübsche Bauernjunge Peer Gynt zeichnet sich durch reiche Fantasie und unbändigen Tatendrang aus. Der junge Mann auf dem Weg zur Selbstfindung verführt die Braut eines anderen, baut seiner Geliebten Solveig eine Waldhütte und zieht aus, um ein Kaiserreich zu gründen. Erst bei seiner Rückkehr als alter Mann erkennt er sich selbst.

          DKAO - Türken im Weltall

          Komödie, Türkei 2006.

          Der Film „DKAO - Türken im Weltall“ vom türkischen Regisseur Kartal Tibet spielt im Jahr 2055. Kriminelle Gangs, schwache Könige und dominante Königinnen beherrschen das Weltall. Die interplanetarische Orion-Union ist nicht in der Lage, die Probleme zu lösen.

          „Türken im Weltall“ ist eine technisch aufwendige Fortsetzung der vor 25 Jahren herausgekommenen Trashkomödie „Der Mann, der die Welt rettete“ von Cetin Inanc, die inzwischen Kultstatus erreicht hat. Auch der Hauptdarsteller von 1982, Cüneyt Arkin, ist wieder mit von der Partie.

          Enzo Ferrari

          Drama, Italien / Deutschland 2002.

          Der italienische Regisseur Carlo Carlei zeichnet ein detailliertes Bild vom Leben des Firmengründers Enzo Ferrari (Sergio Castellitto). Ein Interview mit dem alten „Commendatore“ knüpft den roten Faden durch den Film, an dem in Rückblenden wichtige Ereignisse im Leben des Ex-Rennfahrers und Autofabrikanten aufgehängt sind.

          Über geschäftliche Erfolge erzählt der greise Ferrari ebenso ausführlich und freimütig wie über seine Ehen. Vor allem aber sein erster Sohn Dino, dessen frühen Tod Ferrari er nie verwunden hat, spielt eine wichtige Rolle. Bis zu seinem eigenen Tod besucht er täglich das Grab.

          Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

          Fantasy, Vereinigte Staaten 2006.

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