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Kinovorschau : Maschinenmenschen und Glückssucher

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Allein unter Robotern: Will Smith in „I, Robot” Bild: dpa/dpaweb

Will Smith ohne Tommy Lee Jones im Clinch mit Robotern, Emmannuelle Béart, Fanny Ardant und Gérard Depardieu im Dreiecksverhältnis und ein Zwillingspaar allein in New York: die Filme, die am Donnerstag im Kino starten.

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          Will Smith ohne Tommy Lee Jones im Clinch mit Robotern, Emmannuelle Béart, Fanny Ardant und Gérard Depardieu im Dreiecksverhältnis und ein Zwillingspaar allein in New York: die Filme, die am Donnerstag im Kino starten, im Überblick von FAZ.NET.

          I, Robot

          Sciene Fiction, Vereinigte Staaten 2004. Der Polizist und Roboterhasser Del Spooner (Will Smith) glaubt nicht an den Selbstmord des großen Roboterwissenschaftlers Lanning (John Cromwell als Hologramm seiner selbst) und kämpft deshalb allein gegen alle - eine Art "Men in Black" mit Robotern und ohne Tommy Lee Jones. Der Technologie, vor der "I, Robot" warnt, begegnet der Regisseur und langjährige Asimov-Fan Alex Proyas mit noch mehr High-Tech, anstatt einfach jene alte Geschichte zu erzählen, die das Genre ausmacht: Sie handelt von Menschen, die Maschinen erfinden, um sich das Leben zu erleichtern, und von der Angst, von diesen Androiden, Replikanten oder Robotern beherrscht zu werden, wohingegen die Maschinenmenschen sich vor allem danach sehnen, Menschen zu sein. Mit Bridget Moynaham, Bruce Greenwood und James Cromwell.

          Feuer und Flamme: Emmannuelle Béart und Gérard Depardieu in „Nathalie”
          Feuer und Flamme: Emmannuelle Béart und Gérard Depardieu in „Nathalie” : Bild: dpa/dpaweb

          Lightning in a bottle

          Musikdokumentation, Vereinigte Staaten 2004. Antoine Fuqua verließ sich in seiner Dokumentation eines Blues-Konzerts in New York auf die Kraft der Sänger und Musiker, was bei Größen wie B. B. King, Buddy Guy, Robert Johnson, Natalie Cole, Ruth Brown, Robert Cray oder Mavis Staples natürlich keine Kunst ist. Da aber jede dieser Legenden nur einen, bestenfalls zwei Auftritte hat, entsteht eine Nummernrevue, die auf der Bühne fasziniert haben mag, aber im Kino nur noch den Charakter einer Pflichterfüllung vermittelt: Wer im Blues-Geschäft noch laufen konnte, mußte in New York mit dabeisein.

          Nathalie

          Drama, Frankreich/Spanien 2003. Vor zwanzig Jahren spielten Fanny Ardant und Gérard Depardieu in „Die Frau nebenan“ zwei leidenschaftlich Liebende, die ihre bürgerliche Umgebung sprengten. Jetzt sind sie wieder vereint in Anne Fontaines Film „Nathalie“: als Ehepaar, das sich mit einer Prostituierten in ein Dreiecksverhältnis verstrickt. Emmanuelle Béart bleibt auch als Hure unwiderstehlich, und wer davon nicht genug kriegen kann, für den folgt in drei Wochen mit „Marie et Julien“ auch schon der nächste Beart-Film.

          Die Thuranos

          Dokumentation, Deutschland 2003. Kerstin Stutterheim hat die Familie Thurano, die seit über 50 Jahren in Varietés auftritt, über zweieinhalb Jahre begleitet.

          Ein verrückter Tag in New York

          Komödie, Vereinigte Staaten 2004. Die Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen haben sich in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie zu einem Phänomen entwickelt. Was als zwei Kinderstar-Karrieren unter Tausenden begann, ist zu einem Imperium geworden. In diesem Film spielen die mittlerweile achtzehn Jahre alten Olsens zwei ungleiche Schwestern, die durch Manhattan hetzen. Mit Eugene Levy und Andy Richter.

          Warten auf das Glück

          Drama, Frankreich/Mauretanien 2002. Der junge Abdallah besucht seine Mutter, bevor er aus Mauretanien nach Europa abreist, in ihrem Heimatdorf - und lernt das Leben und die Menschen dort zu schätzen. Regie Abderrahmane Sissako, mit Khatra Ould Abdel Kader, Maata Ould Mohamed Abeid und Mohamed Mahmoud Ould Mohamed.

          Pipermint

          Drama, Deutschland/Luxemburg 2003. Die Geschwister Zoe und Theo reisen zu einer kroatischen Insel, um dort ihr Glück zu suchen. Regie Nicole-Nadine Depp, mit Marek Harloff, Meret Becker und Sami Frey.

          B-Happy

          Drama, Chile/Spanien/Venezuela 2003. Der Leidensweg einer 14jährigen Chilenin aus zerrütteten Familienverhältnissen. Regie Gonzalo Justiniano, mit Manuela Martelli, Lorene Prieto und Felipe Ríos.

          Luster - Lust

          Drama, Vereinigte Staaten 2002. Schwul-lesbischer Beziehungsreigen in Los Angeles. Regie Everett Lewis, mit Justin Herwick, Shane Powers und Pamela Gidley.

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