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Kinovorschau : Knastbrüder, Intriganten und Großstadtamouren

  • Aktualisiert am

Leonardo DiCaprio und Djimon Hounsou in „Blood Diamond” Bild: AP

Leonardo DiCaprio ist in „Blood Diamond“ auf Edelsteinjagd. Außerdem von Donnerstag an im Kino zu sehen: Til Schweiger hat Stress im Job, die Stadt der Liebe wird von einem Riesenstaraufgebot heimgesucht und „Tokio Hotel“-Bill trifft auf Luc Besson.

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          Leonardo DiCaprio ist in „Blood Diamond“ auf Edelsteinjagd. Außerdem von Donnerstag an im Kino zu sehen: Til Schweiger hat Stress im Job, die Stadt der Liebe wird von einem Riesenstaraufgebot heimgesucht und „Tokio Hotel“-Bill trifft auf Luc Besson.

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          Blood Diamonds

          Thriller, Vereinigte Staaten 2006.

          In der Klemme: Til Schweiger als Werbemanager Eddie
          In der Klemme: Til Schweiger als Werbemanager Eddie : Bild: dpa

          Ende der neunziger Jahre herrscht im afrikanischen Sierra Leone Bürgerkrieg. Frauen werden verschleppt, Kinder zu Soldaten gemacht und die Männer zur Arbeit in Diamantenminen gezwungen. Mit den geschmuggelten Edelsteinen werden Waffen finanziert. Produzent und Regisseur Edward Zwick („The Last Samurai“) erzählt das Abenteuer um einen so genannten „Blut-Diamanten“, der von verschiedenen Menschen gesucht wird, weil sie mit dem Verkaufserlös Afrika verlassen wollen. Der Söldner Danny Archer (Leonardo DiCaprio) sitzt wegen Schmuggels in Sierra Leone im Knast. Dort hört er die Geschichte von Salomon (Djimon Hounsou, „Die Insel“), der diesen Diamanten gefunden und dann versteckt hat. Nach der Entlassung machen die beiden sich gemeinsam auf die Suche nach dem guten Stück. Begleitet werden sie von Journalistin Maddy (Jennifer Connelly), die von Danny Informationen über die Grausamkeiten seiner ehemaligen Vorgesetzten erhofft.

          One Way

          Thriller, Deutschland / Kanada 2006.

          Der geschickte Werbemanager Eddie (Til Schweiger) steht kurz vor der Erfüllung all seiner Wünsche. Sein Chef Anthony (Sebastien Roberts) will ihn zum Partner machen, und Anthonys Tochter Judy (Stefanie von Pfetten), Eddies große Liebe, will ihn heiraten. Doch dann riskiert Eddie mit einer falschen Entscheidung, dass sämtliche Träume zerplatzen.

          Um einen Geschäftsfreund zu schützen, verschafft er diesem ein falsches Alibi. Doch das Opfer ist Eddies gute Freundin Angelina (Lauren Lee Smith), die nun auf Rache sinnt und damit eine fatale Wendung in Eddies Leben bringt. Für Regie und Drehbuch steht der Schweizer Reto Salimbeni.

          Paris, je t'aime

          Episodenfilm, Frankreich 2006.

          20 Regisseure haben Kurzfilme über Paris gedreht - eine facettenreiche Liebeserklärung an die französische Hauptstadt. Filmemacher wie Tom Tykwer, die Brüder Joel und Ethan Coen, Jean-Luc Godard und Wes Craven decken nicht nur mehrere Generationen ab, sie stehen zudem für diverse Genres und inszenieren die
          unterschiedlichsten Themen.

          Internationale Stars wie Isabella Rossellini, Gena Rowlands, Juliette Binoche, Natalie Portman und Fanny Ardant sowie Nick Nolte, Gérard Depardieu, Steve Buscemi und Willem Dafoe spielen in den 18 Episoden aus dem Leben in Pariser Vierteln. In Geschichten voller Romantik und Liebe, Sozialkritik und Tragik.

          Arthur und die Minimoys

          Trickfilm, Frankreich 2006.

          Der Trickfilm „Arthur und die Minimoys“ von Regisseur Luc Besson („Das fünfte Element“) gilt mit 85 Millionen Dollar als teuerster europäischer Animationsfilm. Die Produktion dauerte sieben Jahre. Der kleine Arthur (Freddie Highmore) sucht in den Tagebüchern seines verschollenen Großvaters nach Hinweisen auf einen vergrabenen Schatz, weil er das Grundstück seiner Großmutter (Mia Farrow) vor einem Immobilienhai retten will.

          Geschrumpft auf zwei Millimeter, begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise in das sagenhafte Land der Minimoys, die in einem verborgenen Königreich unter der Erde leben. Besson verknüpft mit visuellen Effekten die reale und die animierte Welt in einer Geschichte. In der deutschen Filmfassung spricht „Tokio Hotel“-Sänger Bill Kaulitz den Arthur als Minimoy und Nena die Minimoy-Prinzessin Selenia.

          Das Fräulein

          Drama, Schweiz / Deutschland 2006.

          Vor 25 Jahren ist Ruza (Mirjana Karanovic, „Esmas Geheimnis“) mit der Hoffnung auf ein besseres Leben von Serbien in die Schweiz ausgewandert. Routine und Disziplin bestimmen ihren Alltag und ihre Arbeit in einer Kantine. Auch Kollegin Mila (Ljubica Jovic) lebt und arbeitet seit Jahrzehnten mit ihrer Familie in der Schweiz und träumt von einem eigenen Haus in Kroatien.

          Als die junge Ana (Marija Skaricic) aus Sarajevo auftaucht, lebenshungrig und eigenwillig, gerät das Leben von Ruza und Mila aus den Fugen. Ana stellt Ruzas Prinzipien in Frage und verheimlicht, dass sie keinen festen Wohnsitz hat. Die Drehbuchautorin und Regisseurin Andrea Staka wurde für „Das Fräulein“ in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet.

          Idiocracy

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