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Kinovorschau : Französinnen im Abseits der Schildkrötenfertilität

  • Aktualisiert am

Russell Crowe in „Ein gutes Jahr” Bild: ddp

In „Ein gutes Jahr“ bringen schöne Französinnen Russell Crowe dazu, Winzer zu werden. Außerdem von Donnerstag an im Kino zu sehen: Julianne Moore als Weltretterin, Sibel Kekilli als Jüdin im Zweiten Weltkrieg und ein Schiedsrichter in Not.

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          In „Ein gutes Jahr“ bringen schöne Französinnen Russell Crowe dazu, Winzer zu werden. Außerdem von Donnerstag an im Kino zu sehen: Julianne Moore als Weltretterin, Sibel Kekilli als Jüdin im Zweiten Weltkrieg und ein Schiedsrichter in Not.

          Ein gutes Jahr

          Drama, Vereinigte Staaten 2006.

          Sorgen um Morgen: Theo (Clive Owen) und Julian (Julianne Moore)

          Von der Arena in den Weinberg: Nach „Gladiator“ sind Regisseur Ridley Scott und Schauspieler Russell Crowe für einen weiteren Film zusammengekommen. In „Ein gutes Jahr“ erbt der erfolgreiche, zynische Londoner Wertpapier-Broker Max Skinner (Russell Crowe) von seinem Onkel Henry (Albert Finney) ein Weingut in Frankreich und will das Anwesen schnellstmöglich loswerden. Doch die Landschaft, der Wein und charmante Französinnen (u.a. Valeria Bruni-Tedeschi, Marion Cotillard und Isabelle Candelier) sorgen dafür, daß sich seine Ablehnung in Luft auflöst. Autor Peter Mayle schrieb die Romanvorlage für die romantische Komödie, die auf einem Gutshof in der Provence angesiedelt ist.

          Children of Men

          Science Fiction, Vereinigte Staaten 2006.

          Der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“) hat sich mit „Children of Men“ an die Verfilmung des gleichnamigen Romans von P.D. James gewagt. Er erzählt die düstere Geschichte einer Welt ohne Kinder und zeichnet eine Horrorvision von globalem Terrorismus, Überwachungsstaat, religiösem Fanatismus und - ab dem Jahr 2009 - einer Geburtenrate von Null. Die Menschheit droht Auszusterben.

          Im Jahr 2027 ist der jüngste Erdenbewohner mit 18 Jahren einem Anschlag zum Opfer gefallen. Aufgrund der sich ausbreitenden Unfruchtbarkeit ist die einzige Hoffnungsträgerin für weiteren Nachwuchs die schwangere Kee (Claire-Hope Ashitey). Theo (Clive Owen, bekannt aus „Sin City“), dessen gemeinsames Kind mit Untergrundkämpferin Julian („The Hours“-Darstellerin Juliane Moore) bei einer Grippeepidemie gestorben ist, erklärt sich aus Geldmangel bereit, Kee in Sicherheit zu bringen. Michael Caine („Batman Begins“) spielt Theos Freund Jasper. Alt, langhaarig und im Wald hausend raucht er als letzter Hippie selbstangebautes Marihuana.

          Der letzte Zug

          Drama, Deutschland 2006.

          Der 88jährige Artur Brauner hat in seiner jahrzehntelangen Karriere zahlreiche Filme über den Holocaust produziert. Für dieses Drama verpflichtete er Joseph Vilsmaier („Bergkristall“) gemeinsam mit dessen Ehefrau Dana Vavrova als Regisseure.

          Im April 1943 fahren die letzten 688 Berliner Juden in Viehwaggons sechs Tage lang Richtung Auschwitz, nahezu ohne Nahrung und Wasser. Ihre Hilferufe werden von Soldaten mit Schüssen beantwortet, und ihre Reise führt sie direkt in den Tod. Auf engstem Raum zeigen die Regisseure die Geschichte von Hoffnung in aussichtsloser Lage. In den Hauptrollen sind Gideon Burkhard („Kommissar Rex“) und Sibel Kekilli („Gegen die Wand“) zu sehen.

          Jagdfieber

          Trickfilm, Vereinigte Staaten 2006.

          Bei seiner Pflegemutter, der Wildhüterin Beth, fühlt sich Boog so richtig wohl: Der 900 Pfund schwere, handzahme Grizzly sieht abends in der Garage fern und geht anschließend in seinen gemütlichen Korb. Bei Auftritten auf der Waldbühne des Ortes ist Boog Publikumsliebling. Doch ein schmächtiger Hirsch bringt sein Leben aus den Fugen.

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