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Kinovorschau : Die dunklen Seiten der Leidenschaft

  • Aktualisiert am

Finden Mary Jane (Kirsten Dunst) und Spider-Man Peter Parker endlich ihr Glück? Bild: ddp

Tobey Maguire ist zum dritten Mal „Spider-Man“ und darf Kirsten Dunst küssen, schon ab Dienstag. Von Donnerstag an im Kino zu sehen: Eine Pianistin mit gefährlicher Assistenz, Großstadt-Singles beim Speed-Dating und eine Partyqueen mit weißem Näschen.

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          Tobey Maguire ist zum dritten Mal „Spider-Man“ und darf Kirsten Dunst küssen, schon ab Dienstag. Von Donnerstag an im Kino zu sehen: Eine Pianistin mit gefährlicher Assistenz, Großstadt-Singles beim Speed-Dating und eine Partyqueen mit weißem Näschen.

          Spider-Man 3

          Action, Vereinigte Staaten 2007.

          Machtspiele: Die abgelehnte Schülerin und die hadernde Pianistin

          Der Regisseur Sam Raimi hat auch den dritten Teil von „Spider-Man“ gedreht, der auf der Comic-Serie von Marvel basiert und der teuerste Film aller Zeiten sein soll. Endlich hat es Peter Parker (Tobey Maguire, „The Good German“) geschafft, seine Liebe zu Mary Jane (Kirsten Dunst, „Marie Antoinette“) und seine Pflichten als Superheld in Einklang zu bringen. Doch die Ruhe währt nicht lange: Spider-Mans Anzug verfärbt sich pechschwarz und verleiht ihm neue, ungeahnte Kräfte, die seine dunkle Seiten ans Licht bringen. Sein Ego wird immer ausgeprägter, und er vernachlässigt ausgerechnet die Menschen, die ihm am wichtigsten sind. Bald ist er gezwungen, sich nicht nur den eigenen Dämonen, sondern gleichzeitig den Bösewichten Sandman (Thomas Haden Church, „Sideways“) und Venom (Topher Grace, „Traffic“) zu stellen.

          Das Mädchen, das die Seiten umblättert

          Drama, Frankreich 2006.

          Die kleine Mélanie (Déborah Francois, „L'enfant“) träumt davon Pianistin zu werden. Doch bei der Aufnahmeprüfung für das Konservatorium scheitert sie am Urteil der Präsidentin Ariane (Catherine Frot, „Zwei ungleiche Schwestern“), selbst eine berühmte Pianistin. Viele Jahre später kreuzen sich die Wege der beiden erneut.

          Der französische Regisseur Denis Dercourt beschreibt Mélanies unaufhaltsamen Rachefeldzug. Sie erobert als persönliche Assistentin Arianes Vertrauen, die - von Selbstzweifeln zermürbt - ein Comeback versucht und nicht ahnt, was sich hinter Mélanies Hilfsbereitschaft verbirgt.

          Shoppen

          Komödie, Deutschland 2006.

          „Shoppen“ handelt von 18 Münchener Großstadt-Singles, die sich nach einer Beziehung sehnen. Beim Speed-Dating hoffen sie den richtigen Partner kennenzulernen. Dabei lernt man im Fünf-Minuten-Takt andere Singles kennen.

          Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Ralf Westhoff portraitiert in seinem Kinodebüt stellvertretend für die deutsche Single-Generation pointiert neun Frauen und neun Männer mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen auf der Suche nach dem Partner fürs Leben.

          Snow White

          Drama, Schweiz / Österreich 2005.

          Der aus dem Irak stammende Schweizer Regisseur Samir („Forget Bagdad“) erzählt in „Snow White“ eine Liebesgeschichte. Das Leben der 18-jährigen Nico (Julie Fournier, „Tanguy - Der Nesthocker“) ist eine einzige Party. Beim täglichen Feiern ist Kokain für das Mädchen eine Selbstverständlichkeit.

          Als Nico im Nachtleben den Rapper Paco (Carlos Leal) kennenlernt und die beiden sich ineinander verlieben, ändert sich alles. Sie schwört ihrem Luxusleben ab, fällt allerdings in alte Gewohnheiten zurück, als der Freund auf Tournee ist.

          Wir werden uns wiederseh'n

          Drama, Schweiz / Deutschland 2006.

          Nach „Die Wurstverkäuferin“ und „Wenn der Richtige kommt“ haben Stefan Hillebrand und Oliver Paulus auch für „Wir werden uns wiederseh'n“ gemeinsam das Drehbuch verfasst und Regie geführt. Der Film handelt von Holger (Tom Jahn, „Die Lebensversicherer“), der nach einem Umzug einen neuen Job in einem Pflegeheim antritt.

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