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Kinovorschau : Das Traumduo tanzt wieder

  • Aktualisiert am

Uma Thurman und John Travolta in „Be Cool” Bild: dpa

John Travolta und Uma Thurman sind wieder vereint; Til Schweiger hat mit einer Lebensmüden zu tun; in „The Ring 2“ sieht Naomi Watts nicht mehr sich selbst, sondern ihren Sohn bedroht: die Kinostarts in dieser Woche.

          John Travolta und Uma Thurman sind wieder vereint; Til Schweiger hat mit einer Lebensmüden zu tun; in „The Ring 2“ sieht Naomi Watts nicht mehr sich selbst, sondern ihren Sohn bedroht: die Kinostarts in dieser Woche.

          Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit

          Komödie, Vereinigte Staaten 2005.

          Aufwendige Kostümbälle im 19. Jahrhundert: „Vanity Fair”

          Den ehemaligen Gangster Chili Palmer (John Travolta) verschlägt es nach einem Flop im Filmgeschäft in die Musikbranche. Er begegnet der talentierten Sängerin Linda Moon (Christina Milian) und löst ihren Ex-Manager (Vince Vaughn) kurzerhand ab. Der fühlt sich betrogen und sinnt auf Rache. Auch russischer Mafiosi und anderer schräger Vögel muß sich Palmer erwehren. Dabei trifft er auf die charmante Edie (Uma Thurman) und hilft ihr als Partner beim Aufbau ihres Plattenlabels. Wie in der Gangster-Komödie „Pulp Fiction“ tanzen Travolta und Thurman gemeinsam über die Leinwand. Zahlreiche Stars aus der Musik- und Filmbranche, unter ihnen Outkast, Steve Tyler und Harvey Keitel, geben sich in F. Gary Grays Fortsetzung von „Schnappt Shorty“ die Klinke in die Hand.

          Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit

          Drama, Großbritannien / Vereinigte Staaten 2004.

          Mit Mira Nair hat sich auch eine Inderin in die Reihe der Regisseure gereiht, die sich an der Verfilmung des literarischen Klassikers von William Makepeace Thackeray versucht haben. Statt die Verlogenheit und Verkommenheit der englischen Gesellschaft während des Kolonialismus mitleidlos abzubilden, zeigt Nair den rothaarigen Trotzkopf Becky Sharp (Reese Witherspoon) als protofeministische Überlebenskünstlerin. Die Technicolor-Expertin zeigt aufwendige Schlachten, Kostümbälle und Landpartien. Sie holt mit Feuerschluckern, Negerpagen, indischen Tänzen und Currygerichten die Exotik heim ins Herz des alten Empire und erinnert uns charmant daran, daß Multikulti eine Ausgeburt des Kolonialismus ist. Die Märchenregie zaubert der eiskalten Heldin ein wärmendes Finale aus dem Turban: Becky darf in bester Bollywood-Manier auf einem Elefanten ins Glück reiten.

          Brothers - Zwischen Brüdern

          Drama, Dänemark 2004.

          Die Geschichte ist hart. Zwei Brüder tauschen die Rollen. Nachdem der ältere, Michael (Ulrich Thomsen), ein Militär mit Frau und Kindern, bei einem Einsatz in Afghanistan für tot gehalten wird, wird der Herumtreiber Jannik (Nikolaj Lie Kaas) zum Ersatzmann und Ersatzvater. Der hat sich gerade mit seiner neuen Rolle angefreundet, da kehrt der Ältere zurück. Er ist nicht mehr derselbe. Afghanische Rebellen haben ihn gezwungen, einen dänischen Mitgefangenen zu erschlagen, und dieses Geheimnis zerfrißt ihn.

          Die Regisseurin Susanne Bier zeigt nun, was mit dem Rückkehrer und seiner Familie geschieht. Die Frage, wie lange eines Menschen Platz frei bleibt, bevor er unwiderruflich neubesetzt wird, ist wohl eine der unangenehmsten, die man sich stellen kann. Und daß selbst anständige Menschen unter gewissen Umständen zu allem fähig sind, ist eine Erkenntnis, die das Gruseln lehrt.

          Die Geschichte eines ungezogenen Mädchens

          Drama, Indien 2002.

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