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Kinocharts : Viel Liebe für den Weihnachtshasser

  • Aktualisiert am

Szene aus „Der Grinch“ Bild: dpa/Universal Pictures

Der Spitzenreiter der letzten Wochen ist nicht zu schlagen, aber auf Platz zwei hat sich ein grüner Fiesling gemogelt: „Der Grinch“ erobert die Kinos.

          Er ist grün, griesgrämig und ein Weihnachtsmuffel: „Der Grinch“ ist zurück auf der Leinwand. Mit 332.572 Besuchern steigt die Neuadaption des Kinderbuchklassikers auf dem zweiten Platz der offiziellen deutschen Kinocharts ein, wie Media Control am Montag berichtete. In der deutschen Version leiht Otto Waalkes dem Griesgram seine Stimme.

          Platz eins behauptet der Fantasy-Film „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ mit 384.563 Zuschauern zwischen Donnerstag und Sonntag. Der Film nach einem Drehbuch von Joanne K. Rowling („Harry Potter“) kommt mittlerweile insgesamt auf 2,52 Millionen Kinobesucher in Deutschland.

          Von Zwei auf Drei rutscht das biografische Filmdrama „Bohemian Rhapsody“ über Queen-Frontmann Freddie Mercury (134.763 Besucher). Vierter ist der Disney-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ (57.139 Besucher) und Fünfter die Road-Komödie „25 km/h“ (43.683 Besucher).

          Ein bulliger Bösewicht aus einem Videospiel und ein grünhäutiger Griesgram begeistern unterdessen die Nordamerikaner: Disneys Animationsfilm „Ralph Breaks the Internet“ hat in Amerika und in Kanada am Wochenende 25,8 Millionen Dollar eingespielt (22,8 Millionen Euro) und es auf den ersten Platz der Kino-Charts geschafft, wie der Branchendienst „Box Office Mojo“ berichtet. Auf dem zweiten Rang folgte „Der Grinch“ mit 17,7 Millionen Dollar (15,6 Millionen Euro).

          Die Geschichte um den Videospielcharakter Ralph sorgte bereits am vergangenen Wochenende für die höchsten Einnahmen an den Kinokassen. In dem Film begibt sich der stämmige Bursche in den Weiten des Internets auf die Suche nach einem Ersatzteil für eine Rennsimulation - und hinterlässt bald eine Spur der Verwüstung. Der Nachfolger von „Ralph reichts“ aus dem Jahr 2012 läuft in Deutschland im Januar unter dem Titel „Ralph reichts 2: Chaos im Netz“ an.

          Auf dem dritten Platz landete der Titel „Creed II“. Darin geht es um den Boxer Donnie Creed (Michael B. Jordan), der sich Unterstützung von Rocky Balboa (Sylvester Stallone) holt. Das Sportler-Drama brachte in seiner zweiten Woche 16,8 Millionen Dollar ein (14,8 Millionen Euro).

          Die Fantasy-Saga „Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald“, die schon in den vergangenen Wochen unter den Erwartungen geblieben war, lag auf dem vierten Platz. Rang fünf nahm der Musikfilm „Bohemian Rhapsody“ ein.

          In Amerika bringen die großen Studios nach dem langen Thanksgiving-Wochenende traditionell nur wenige neue Filme heraus – das ist ein Grund dafür, weshalb bereits erschienene Produktionen die aktuellen Kino-Charts dominieren.

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