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Kinocharts : „Straight Outta Compton“ wird zum Sommerhit

  • Aktualisiert am

Bild: Paramount

„Mission Impossible: Rogue Nation“ bleibt der meistgesehene Film in den deutschen Kinos. In Nordamerika kann kein neuer Film an den Erfolg von Gary Grays Rapdrama „Straight Outta Compton“ heranreichen.

          Und noch eine Woche kann sich Tom Cruise ganz vorne halten. „Mission Impossible – Rogue Nation“ ist laut Media Control mit 134.600 Zuschauern ein drittes Mal in Folge der meistgesehene Film in deutschen Kinos. Mit knapp einer Million Besuchern in diesem Zeitraum ist das Actionspektakel aber noch immer weit vom Erfolg der „Minions“ entfernt.

          Die beliebten Schurken kommen mittlerweile auf 6,15 Millionen Besucher. Die 108.200 Kinogänger der vergangenen Woche reichen locker für einen zweiten Platz in den Kinocharts. Erst auf dem dritten Platz kommt Bewegung in die Sache: Das Boxerdrama „Southpaw“ mit Jake Gyllenhall. steigt mit beinahe 80.000 Zuschauern in die Charts ein.

          Rachel McAdams und Jake Gyllenhall als Maureen und Billy Hope im Ring: „Southpaw“

          Auf dem vierten Rang findet sich die Komödie „Dating Queen“, die in Nordamerika als „Trainwrecking“ veröffentlicht wurde. Amy Schumers Spiel mit den Geschlechterklischees landete nur knapp vor dem Neueinsteiger „Vacation - Wir sind die Griswolds“, der beinahe 60.000 Menschen in die Kinos lockte. Die Komödie mit Christina Applegate und Chris Hemsworth war auch in Amerika nur mäßig erfolgreich.

          Ganz anders das Rapdrama um Eazy-E, Ice Cube und Dr. Dre: „Straight Outta Compton“ ist eine Hommage an die schwarze Rapszene, die sich in den Achtziger Jahren mit Polizeigewalt und gesellschaftlicher Ablehnung auseinandersetzen musste. Die Protagonisten sind längst erfolgreiche Musiker und das von Dr. Dre produzierte Loblied auf sich selbst avanciert überraschenderweise zum Sommer-Hit in Nordamerika: Zweite Woche auf Platz eins!

          Chris Hemsworth und seine Griswolds auf den hinteren Plätzen.

          Tom Cruise vor Neueinsteigern

          Dagegen kommt auch Tom Cruise nicht an. „Mission Impossible – Rogue Nation“ erreicht in seiner vierten Woche noch immer Platz zwei. Mit 11,7 Millionen Dollar spielte der Actionstreifen in dieser Woche zwar deutlich weniger ein als der Rapfilm, kommt insgesamt aber schon auf rund 160 Millionen Dollar.

          Die Rapper auf der einen, die Polizei auf der anderen Seite: „Straight Outta Compton“

          Hinter den beiden etablierten Kassenschlagern versammeln sich die Neueinsteiger: An dritter Stelle findet sich „Sinister 2“, die Fortsetzung eines Horrorfilms aus dem Jahr 2010, der nicht viel Neues zu bieten hat, aber immer noch 10,6 Millionen Dollar in den amerikanischen und kanadischen Kinokassen spült.

          Zachary Quinto verarztet Hannah Ware auch im deutschen Kino: „Hitman: Agent 47“

          Auf den vierten Rang schafft es mit „Hitman: Agent 47“ eine deutsch-amerikanische Produktion. Der Actionfilm mit Rupert Friend und Thomas Kretschmann basiert auf einer Computerspielserie und wird in der kommenden Woche in die deutschen Kinos kommen.

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