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Kinocharts : Das Gefühl, dass ich was wert bin

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Bild: FAZ.NET

Das Wetter war gut, die Zahlen sind mau: In den Kinocharts wechseln „Ready Player One“ und „Jim Knopf“ die Plätze. Die Top-Fünf verzeichnen mit Greta Gerwigs „Lady Bird“ einen Neuzugang.

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          Die Sonne hat den Kinos ein schwaches Wochenende beschert: Mit nicht einmal 63.000 Besuchern von Donnerstag bis Sonntag hat „Ready Player One“ von Steven Spielberg Platz eins der offiziellen deutschen Kinocharts erobert. Vergangene Woche hatte der Film auf dem ersten Platz mehr als doppelt so viele Zuschauer holen müssen. Damit löste Spielbergs Science-Fiction-Film, der letzte Woche noch Platz zwei war, den Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ an der Spitze ab, wie Media Control mitteilte, basierend auf vorläufigen Trendzahlen.

          Die Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker rutschte in der vierten Einspielwoche mit gut 52.000 Besuchern auf Platz zwei. Insgesamt hat der Film mit Henning Baum inzwischen fast eine Million Kinozuschauer gehabt (etwa 970.000; Kinostart war am 29. März).

          Unverändert auf Platz drei bleibt der amerikanische Horror-Thriller „A Quiet Place“ von Regisseur John Krasinski (etwa 47.500 Besucher). Ebenfalls unverändert auf Platz vier bleibt die Komödie „Der Sex Pakt“ von Regisseur Kay Cannon mit etwa 43.000 Wochenendbesuchern. Neu auf Rang fünf steigt die Tragikomödie „Lady Bird“ der Regisseurin Greta Gerwig ein (etwa 20.000 Besucher).

          In Nordamerika hat „A Quiet Place“ die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts zurückerobert. Er spielte an den Kinokassen in den Vereinigten Staaten und Kanada über das Wochenende rund 22 Millionen Dollar (etwa 18 Millionen Euro) ein und belegte damit in seiner dritten Woche wieder den Spitzenplatz, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete.

          Nordamerikas Vorwochensieger mit Dwayne Johnson rutschte dagegen mit 21 Millionen Dollar knapp auf den zweiten Platz ab. Die Videospielverfilmung „Rampage - Big Meets Bigger“ unter der Regie von Brad Peyton („San Andreas“) kommt Mitte Mai in deutsche Kinos.

          Der dritte und vierte Rang gingen an Neueinsteiger: „I Feel Pretty“ mit Amy Schumer spielte rund 16,2 Millionen Dollar ein, „Super Troopers 2“ 14,7 Millionen Dollar. Auf dem fünften Rang landete der Horrorfilm „Wahrheit oder Pflicht“ mit den Hauptdarstellern Lucy Hale und Tyler Posey, der rund 7,9 Millionen einspielte. In Deutschland ist der übernatürliche Thriller um Studenten, die gegen einen tödlichen Fluch kämpfen, ab Mitte Mai zu sehen.

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