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Kinocharts : Schon mehr als eine Million sahen Kerkeling

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Bild: dpa

Kindheit und Comic: Die Verfilmung von Hape Kerkelings Erinnerungsbuch behauptet sich an der Spitze der deutschen Kinocharts. In Amerika dominiert weiter „Aquaman“. Bewegung ins Spiel bringt ein Horrorthriller.

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          Schon 1,33 Millionen Kinobesucher in nur zwei Wochen: „Der Junge muss an die frische Luft“, die Verfilmung der Kindheit von Entertainer Hape Kerkeling, ist ein Kassenerfolg. Von Donnerstag bis Sonntag kam der Film von Regisseurin Caroline Link auf weitere 444.829 Zuschauer und behauptete mühelos den ersten Platz der offiziellen deutschen Kinocharts.

          Die Comicverfilmung „Aquaman“ mit Schauspielern wie Nicole Kidman, Jason Momoa und Amber Heard bleibt mit 291.457 Besuchern Zweiter, wie Media Control weiter mitteilte. Dritter ist wie in der Vorwoche der Tanzfilm „Mary Poppins’ Rückkehr“ (191.771). Von Fünf auf Vier rückte die Komödie „100 Dinge“ vor (154.896). Sie tauschte den Platz mit dem Trickfilm „Der Grinch“ (145.044).

          An den amerikanischen Kinokassen ist die Heldenfigur „Aquaman“ nicht zu bremsen. Die Comicverfilmung verdiente am Wochenende in den Vereinigten Staaten und Kanada rund 30 Millionen Dollar (etwa 26 Millionen Euro) dazu. Nach drei Wochen an der Spitze der nordamerikanischen Kinocharts nahm die Produktion damit schon knapp 260 Millionen Dollar ein. Weltweit verdinete der Film nach Angaben seines Studios schon mehr als 940 Millionen Dollar.

          Jason Momoa und Amber Heard in „Aquaman“
          Jason Momoa und Amber Heard in „Aquaman“ : Bild: AP

          Der Horrorthriller „Escape Room“ schaffte es als einziger Neueinsteiger am Wochenende mit rund 18 Millionen Dollar auf den zweiten Rang. Es geht um sechs Fremde, die gemeinsam aus einem Fluchtraum ausbrechen müssen. Der für rund neun Millionen Dollar preiswert produzierte Film von Regisseur Adam Robitel („Insidious: The Last Key“) soll Ende Februar in den deutschen Kinos anlaufen.

          Die Musical-Verfilmung „Mary Poppins’ Rückkehr“, in der Emily Blunt unter der Regie von Rob Marshall das berühmte Kindermädchen spielt, rutschte mit rund 16 Millionen Dollar auf den dritten Platz ab. Seit dem Kinostart vor drei Wochen beläuft sich der Verdienst damit auf 138 Millionen Dollar.

          Um die weiteren Top-Five-Plätze lieferten sich der Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ und „Bumblebee“ aus dem Universum der „Transformers“-Filmserie um fantastische Kampfroboter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Schätzungen des Branchenportals „Boxofficemojo“ verdienten beide jeweils um die 13 Millionen Dollar dazu.

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