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Kinocharts : Eine schrecklich talentierte Familie

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Die „Incredibles 2“ spielten an ihrem Eröffnungswochenende in Nordamerika 155 Millionen Euro ein. Bild: AP

In den deutschen Kinos kann sich nur „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ gegen die Konkurrenz aus den Fußballstadien behaupten. In Amerika aber gelingt einer Superhelden-Familie eine Sensation.

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          Dass es an den Kinokassen an diesem Wochenende ruhig werden würde, war zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft zu erwarten. Einzig die Fortsetzung des Jurassic-Park-Abenteuers sorgte für ein wenig Konkurrenz zum Sport. Die Dinosaurier, die der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona in „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ auf die Kinoleinwand brachte, lockten 324.000 Besucher. „Jurassic World“ erreichte damit den ersten Platz der deutschen Kinocharts. Wie Media Control mitteilte, sahen sich den Film in zwei Wochen insgesamt 1,11 Millionen Zuschauer an.

          Auf den Plätzen zwei bis fünf erreicht dagegen keiner der Filme die sonst übliche Marke von 100.000 Besuchern. Mit immerhin 72.000 Besuchern eroberte die Comicverfilmung „Deadpool 2“ mit Ryan Reynolds den zweiten Platz zurück. Die Actionkomödie zieht damit an „Solo: A Star Wars Story“ vorbei, der im Vergleich zum vergangenen Wochenende nur noch halb so viele Zuschauer hatte.

          Für die Dinosaurier aus „Jurassic World“ und Echsen-Trainer Owen (Christ Pratt) läuft es weiterhin gut.
          Für die Dinosaurier aus „Jurassic World“ und Echsen-Trainer Owen (Christ Pratt) läuft es weiterhin gut. : Bild: AP

          Auf den Plätzen vier und fünf gelang es zwei Neueinsteigern, die „Avengers“-Superhelden aus dem Ranking zu verdrängen. Auf Platz vier steigt der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders ein: „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ von Regisseur Wim Wenders schauten sich 44.000 Zuschauer an. Dahinter schafft es „Hereditary – Das Vermächtnis“ mit lediglich 24.000 verkauften Kinokarten noch auf Platz fünf. Der Horrorfilm ist das gefeierte Debüt des amerikanischen Regisseurs Ari Aster mit Toni Colette, die mit den Abgründen ihrer Familiengeschichte konfrontiert wird.

          Eine ganz andere Familie hat am Wochenende in Nordamerika einen Kinorekord gebrochen. „Incredibles 2“ legt den erfolgreichsten Start eines Animationsfilm aller Zeiten hin. Die Kinobesucher bescherten der Produktion von Disney und Pixar Einnahmen in Höhe von umgerechnet 155 Millionen Euro (180 Millionen Dollar). Wie der Hollywood Reporter berichtete, erreichte die Produktion damit nicht nur den Spitzenplatz unter den Animationsfilmen, sondern auch den achtbesten Start eines Films in der Geschichte Hollywoods. Die Superhelden-Familie kommt in Deutschland allerdings erst im Herbst in die Kinos. Ab dem 27. September soll der Film unter dem Titel „Die Unglaublichen 2“ hierzulande zu sehen sein.

          Nach dem Spitzenplatz in der letzten Woche rutscht die Krimikomödie „Ocean’s 8“ mit 19,6 Millionen Dollar auf Platz zwei. Insgesamt spielte die Riege um Sandra Bullock nach zehn Tagen damit 79,2 Millionen Dollar ein. Konkurrenz bekam der Film unter anderem durch den Neustart der Komödie „Tag“. Der Film mit Ed Helms, Jeremy Renner, Jon Hamm und Hannibal Buress über ein Gruppe Freunde aus Kindertagen kam pünktlich zum amerikanischen Vatertag in die Filmtheater und erreichte mit 14,6 Millionen Dollar Platz drei. Nach insgesamt schwachen Einspielergebnissen in Nordamerika schafft „Solo: A Star Wars Story“ mit 9,1 Millionen in dieser Woche noch knapp Platz vier vor „Deadpool 2“ mit 8,8 Millionen Dollar.

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