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Kinocharts : Unwiderstehlich

  • Aktualisiert am

Fiennes Tiffin als Hardin und Josephine Langford als Tessa in „After Passion“ Bild: dpa

Eine gefährliche Liebesgeschichte erobert die deutschen Kinos. Im Kontrastprogramm laufen ein französisches Familienspektakel und das neueste Stephen King-Gruselwerk sehr erfolgreich: Die Kinocharts der Woche.

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          Das Liebesdrama „After Passion“ über eine gefährliche College-Liebe hat es auf Anhieb auf den ersten Platz der deutschen Kinocharts geschafft. An seinem Start-Wochenende wurde der Film, der auf den Büchern der amerikanischen Autorin Anna Todd basiert und die Geschichte eines Abhängigkeits-Verhältnisses zwischen zwei Teenagern erzählt, von mehr als 272 000 Kinogängern angesehen, wie Media Control am Montag mitteilte.

          Die französische Komödie „Monsieur Claude 2“, Fortsetzung der erfolgreichen Familiengeschichte des Regisseurs Philippe de Chauveron, landete mit mehr als einer halben Million Zuschauer in den ersten beiden Wochen dieses Mal auf Platz zwei. Rang drei belegte das 3D-Animationsabenteuer „Willkommen im Wunder Park“ mit 110 000 Zuschauern. Die Sängerin Lena Meyer-Landrut spricht darin die Hauptfigur June.

          Die Neuverfilmung des Horrorfilms „Friedhof der Kuscheltiere“ nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King schaffte es mit knapp 110 000 Zuschauern noch auf Platz vier - so wie in Amerika, wo sie in dieser Woche zehn Millionen Dollar dazugewann. Dahinter folgt Tim Burtons neueste Schöpfung, die Disney-Verfilmung „Dumbo“.

          In Amerika hält sich die Superhelden-Geschichte „Shazam!“ weiter an der Spitze der Kinocharts. Am Wochenende spielte der Film weitere 25 Millionen Dollar ein. Seit dem Kinostart vor zehn Tagen hat „Shazam!“ in Amerika und Kanada schon 95 Millionen Dollar eingespielt.

          Der Neueinsteiger „Hellboy - Call of Darkness“ über einen Comic-Helden mit Teufelshörnern (David Harbour) landete dagegen mit Einnahmen von rund 12 Millionen Dollar nur auf dem dritten Rang und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. „Hellboy“ und „Hellboy II“, die noch der Oscar-Preisträger Guillermo del Toro gedreht hatte, waren 2004 und 2008 mit deutlich besseren Zahlen eingestiegen.
           
          Auf den zweiten Platz der amerikanischen Charts gelangte die Komödie „Little“ über eine Chefin, die sich plötzlich in eine Dreizehnjährige zurückverwandelt. Sie spielte am Wochenende 15 Millionen Dollar ein. Der Film mit Regina Hall und Marsai Martin kommt Mitte Juni in die deutschen Kinos.

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