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Kinocharts : Jim Knopf fährt weiter allen davon

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

In Deutschland ist „Jim Knopf“ auch in seiner dritten Woche nicht von der Spitze der Kinocharts zu verdängen. Unterdessen locken in Amerika mutierte Menschenaffen die Zuschauer ins Kino.

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          „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ist weiterhin der beliebteste Film in Deutschland. Die Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker bleibt in der dritten Einspielwoche mit knapp 129.000 Wochenendbesuchern an der Spitze, wie Media Control mitteilte.

          Den zweiten Platz behauptet der Science-Fiction-Film „Ready Player One“ von Regisseur Steven Spielberg mit rund 115.000 Besuchern. Neu auf der Drei steigt der amerikanische Horror-Thriller „A Quiet Place“ von Regisseur John Krasinski mit 95.500 Zuschauern ein. Auch die Komödie „Der Sex Pakt“ von Regisseur Kay Cannon (90.000 Besucher) ist als Vierter neu in den Charts. Die Animationskomödie „Peter Hase“ fällt mit 59.000 Wochenendbesuchern von Platz drei auf Platz fünf.

          In Amerika lockt unterdessen der neue Film von Action-Star Dwayne „The Rock“ Johnson die Besucher in die Kinos. Johnson hatte zuletzt Ende 2017 mit dem Remake von „Jumanji“ an den Kinokassen einigen Erfolg gehabt, nun hat er mit dem Monster-Film „Rampage – Big Meets Bigger“ einen neuen Hit. Die Videospielverfilmung um monströse Gorilla-Ungeheuer und Johnson als Weltenretter spielte beim Kinostart in den Vereinigten Staaten und Kanada von Freitag bis Sonntag knapp 35 Millionen Dollar (rund 28 Millionen Euro) ein. Der Film in der Regie von Brad Peyton („San Andreas“) kommt Mitte Mai in deutsche Kinos.

          Der stille Horrofilm „A Quiet Place“ musste die Spitze der Kinocharts in dieser Woche zwar räumen, bleibt in Nordamerika aber weiterhin ein Publikumsmagnet. Der Film von Regisseur und Schauspieler John Krasinski spielte am zweiten Wochenende seit seinem Kinostart rund 33 Millionen Dollar ein.  In „A Quiet Place“ kämpft eine Familie lautlos um ihr Überleben, weil todbringende Aliens von Geräuschen angelockt werden.

          Auch der dritte Chart-Platz ging in den Vereinigten Staaten an einen Horrorfilm. Der Neueinsteiger „Wahrheit oder Pflicht“ mit den Hauptdarstellern Lucy Hale und Tyler Posey spielte auf Anhieb 19 Millionen Dollar ein. In Deutschland ist der übernatürliche Thriller um Studenten, die gegen einen tödlichen Fluch kämpfen, ab Mitte Mai zu sehen.

          Steven Spielbergs Science-Fiction-Thriller „Ready Player One“ rutschte im wöchentlichen Ranking mit weiteren 11 Millionen Dollar auf den vierten Platz ab. Nach drei Wochen Laufzeit liegen die bisherigen Einnahmen bei knapp 115 Millionen Dollar.

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