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Kinocharts : Das könnte gefährlich werden

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Bild: dpa

In seiner zweiten Woche ist Jim Knopf ganz oben in den Kinocharts angekommen. Steven Spielberg hat das Nachsehen. Nordamerika lässt sich derweil von geräuschempfindlichen Aliens in den Bann schlagen.

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          „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sind an die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts gefahren. Die Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker lockte am zweiten Einspielwochenende rund 188.000 Besucher in die Kinos, wie Media Control mitteilte.

          Auf Platz zwei steigt Steven Spielbergs neues Werk „Ready Player One“ ein. Das Fantasy- und Science-Fiction-Epos sahen nach vorläufigen Trendzahlen 179.000 Besucher. Der bisherige Spitzenreiter „Peter Hase“ kommt noch auf 139.000 Besucher und muss mit Platz drei vorliebnehmen. Die Animationskomödie hat in der dritten Einspielwoche aber die Millionenmarke (1,2 Millionen Besucher) geknackt.

          Auf Platz vier rutscht der Science-Fiction-Film „Pacific Rim: Uprising“ von Regisseur Steven S. DeKnight mit 38.500 Zuschauern ab. Vom zehnten auf den fünften Platz springt „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“. Den fünften Teil der Abenteuerreihe nach den Büchern von Enid Blyton sahen knapp 38.000 Wochenendbesucher.

          In Amerika lockte am Wochenende vor allem ein Horrorfilm die Zuschauer ins Kino. Der Thriller „A Quiet Place“ begeistert Kinobesucher und Kritiker gleichermaßen. Der unbehaglich stille Horrorfilm hat Erwartungen übertroffen und einen herausragenden Start in den Vereinigten Staaten und Kanada hingelegt. Mit Einnahmen von gut 50 Millionen Dollar (41 Mio Euro) gelang Regisseur John Krasinski der zweitbeste Start des Jahres in den Vereinigten Staaten nach „Black Panther“, der an seinem Eröffnungswochenende im Februar 202 Millionen Dollar (164 Mio Euro) eingespielt hatte. Krasinski ist vor allem als Schauspieler aus der amerikanischen Serie „The Office“ über den Büroalltag bekannt und spielt in „A Quiet Place“ eine der Hauptrollen neben seiner Ehefrau Emily Blunt („Girl On The Train“, „Der Teufel trägt Prada“).

          In „A Quiet Place“ kämpft eine Familie lautlos um ihr Überleben, weil todbringende Aliens von Geräuschen angelockt werden. Medienanalyst Paul Dergarabedian sagte dem Magazin „Variety“, der Start sei deutlich besser gewesen als erwartet. Grund sei auch die anhaltende Beliebtheit des Horror-Genres, das 2017 in Nordamerika für Einnahmen von mehr als einer Milliarde Dollar (814 Mio Euro) sorgte.

          Fast so erfolgreich wie „Star Wars“

          Während „Ready Player One“ in Deutschland aufstieg, rutschte der Film in den Vereinigten Staaten auf den zweiten Platz ab. Dahinter landet die neu eingestiegene Komödie „Blockers“ mit Einnahmen von gut 21 Millionen Dollar (17 Millionen Euro).  Der schlüpfrige Film erzählt von drei Teenager-Mädchen, die am Abend des Abschlussballs und zum Protest ihrer Eltern ihre Jungfräulichkeit verlieren wollen. Der Film startet unter dem Titel „Der Sex-Pakt“ wie auch „A Quiet Place“ am Donnerstag in Deutschland.

          Der Superhelden-Film „Black Panther“ hielt sich unterdessen weiter in den Charts und belegte in seiner achten Woche in Nordamerika den vierten Platz. In den Vereinigten Staaten und Kanada spielte der Film bereits 665 Millionen Dollar (541 Mio Euro) ein – „Variety“ zufolge der drittbeste Film nach „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und „Avatar“.

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