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Kinocharts : Jedem sein Superheld

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Neben Batman fehlt hier ein weiterer Superheld: Zeki Müller aus „Fack ju Göhte 3“. Der Film bleibt, unbeeindruckt vom Neueinsteiger „Justice League“, auf Platz eins der Kinocharts. Bild: AP

Ein weiterer Neueinsteiger kann Elyas M’Barek nichts anhaben: „Justice League“ bleibt in den Kinocharts hinter „Fack ju Göhte 3“. In Nordamerika schafft er Platz eins – und enttäuscht dennoch.

          „Fack ju Göhte 3“ bleibt als der meistgesehene Film des Jahres auf Platz eins der deutschen Kinocharts. Am vierten Einspielwochenende entscheiden sich weitere 357.000 Besucher für den letzten Teil der Trilogie mit Elyas M'Barek.

          Daran ändert auch der Neueinsteiger „Justice League“ nichts: Zwar verzeichnet der Actionfilm mit Ben Affleck in der Rolle des Batman und Henry Cavill als Superman mehr als 210.000 Wochenendbesucher, trotzdem landet er damit auf dem zweiten Platz.

          „Mord im Orient-Express“ rangiert weiterhin auf Platz drei. 208.000 Wochenendbesucher entschieden sich für die Neuverfilmung des Agatha-Christie-Romans.

          Ebenfalls unverändert bleibt „Bad Moms 2“ auf dem vierten Platz der heimischen Kinocharts. Am zweiten Einspielwochenende wollen etwa 150 000 Zuschauer wissen, welche Ärgernisse Mila Kunis, Kristen Bell und Kathryn Hahn in der Rolle der von Weihnachten gestressten Mütter plagen.

          Schlechter hingegen sieht es für „Thor: Tag der Entscheidungen“ aus: Der Fantasyfilm rutscht mit 145.000 Wochenendbesuchern von Platz zwei auf den fünften.

          In Nordamerika und Kanada spielt der Actionfilm „Justice League“ am Eröffnungswochenende rund 96 Millionen Dollar ein. Damit erreicht der Film mit Ben Affleck, Henry Cavill, Amy Adams und Gal Gadot zwar die Spitze der Kinocharts, doch liegen die Einnahmen weit unter den Erwartungen.

          Der zweite Platz hingegen überrascht positiv: „Wunder“ mit Julia Roberts und Owen Wilson spielt rund 27 Millionen Dollar am ersten Wochenende ein. Der Film basiert auf einem Beststeller von Raquel J. Palacio und erzählt die Geschichte eines Jungen mit stark entstelltem Gesicht. Im Januar soll der Film in Deutschland starten.

          Mit 22 Millionen Dollar rutscht der bisherige Spitzenreiter „Thor: Tag der Entscheidung“ zwei Plätze hinab. Chris Hemsworth als Donnergott Thor beeindruckt eben auch nur für eine gewisse Zeit lang.

          Anfang Dezember kommt er in die heimischen Kinos; derzeit belegt er Platz vier in Nordamerika und Kanada: „Daddy's Home 2: Mehr Väter, mehr Probleme!“ mit Will Ferrell, Mark Wahlberg und Mel Gibson spielt rund 14,8 Millionen Dollar ein.

          Das Schlusslicht bildet die Neuverfilmung des Agatha-Christie-Romans „Mord im Orient-Express“ vom britischen Regisseur Kenneth Branagh. In der dritten Woche sorgt der Film für weitere 13,8 Millionen Dollar Einnahmen.

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