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Kinocharts : Im Totenreich wird weiter gefeiert

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Große Gefühle: John Lithgow (l.) und Will Ferrell in „Daddy's Home 2“ Bild: Claire Folger/Paramount Pictures via AP

Der Animationsfilm „Coco“ um einen mexikanischen Jungen, der in das Reich der Toten reist, bleibt Spitzenreiter der Kinocharts. Einziger Neueinsteiger unter den Top fünf: Väter-Klamauk zum Fest.

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          Unangefochten bleibt der Animationsfilm „Coco - Lebendiger als das Leben“ auf Platz eins der offiziellen deutschen Kinocharts. Am vergangenen Wochenende sahen sich weitere 154.000 Besucher die Abenteuer des kleinen mexikanischen Miguel im Reich der Toten an.

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          „Paddington 2“ bleibt stabil auf dem zweiten Rang. 108.000 Wochenendbesucher entschieden sich für die Fortsetzung des Films unter der Regie von Paul King. Die Neuverfilmung des Agatha-Christie-Krimis „Mord im Orient-Express“ hält sich seit mehreren Wochen nun schon in den heimischen Kinocharts und erlebt in der vergangen Woche sogar einen kleinen Aufschwung auf den dritten Platz mit 84.000 Besuchern.

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          Man mag es kaum glauben, aber „Fack Ju Göhte 3“ rutscht auf Platz vier: Weitere 76.000 Besucher verzeichnet der Film nur mehr am vergangenen Wochenende. Insgesamt haben sich allerdings bislang 5,77 Millionen Kinobesucher die Komödie mit Elyas M'barek in den deutschen Kinos angesehen.

          Der Neueinsteiger „Daddy's Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme“ steigt mit 60.500 Wochenendbesuchern auf Platz fünf der Kinocharts ein.

          Auch in Nordamerika bleibt der Animationsfilm „Coco“ an der Spitze der Kinocharts. Am dritten Wochenende verdient der Film weitere 18 Millionen Dollar dazu. Insgesamt sorgte der Familienfilm für Einnahmen von bereits 135 Millionen Dollar.

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          Auf Platz zwei der Kinocharts landet „Justice League“. Bereits das vierte Wochenende läuft der Actionfilm mit Ben Affleck, Henry Cavill und Amy Adams und nimmt weitere 10 Millionen Dollar ein. Somit belaufen sich die Einnahmen des Films bereits auf 212 Millionen Dollar. Auch „Wunder“ hält sich relativ stabil: Der Film mit Julia Roberts und Owen Wilson belegt Platz drei und schafft es mit weiteren 8 Millionen Dollar Einnahmen, die 100-Millionen-Dollar-Hürde zu knacken.

          Auf dem vierten Rang landet James Francos Film „The Disaster Artist“. Der Film, für den er Regie führte und auch die Hauptrolle spielt, nahm am vergangenen Wochenende 6,4 Millionen Dollar ein. Franco thematisiert damit die Entstehungsgeschichte des Kultfilms „The Room“ von Tommy Wiseau, der heute noch als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten gilt. Voraussichtlich startet er im Februar in den deutschen Kinos. Die Götter-Saga „Thor: Tag der Entscheidung“ landet mit weiteren 6,3 Millionen Dollar Einnahmen auf Platz fünf.

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