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Kinocharts : Die „High Society“ bleibt unter sich

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Läuft bei „High Society“: Erst am Knutschen, jetzt auf Platz 1 der Kinocharts. Bild: Warner

Nun ist es soweit: Die„Bullyparade“ räumt den ersten Platz der Kinocharts – an Anika Deckers „High Society“. Derweil ist „Es“ in Nordamerika nicht zu stoppen.

          Die deutsche Komödie „High Society“ von Anika Decker mit Emilia Schüle und Jannis Niewöhner in den Hauptrollen ist die neue Nummer eins der Deutschen Kinocharts. Etwa 125.000 Wochenendbesucher wurden nach vorläufigen Trendzahlen registriert, wie Media Control mitteilte.

          Michael „Bully“ Herbig rutschte von Platz eins auf Rang zwei: „Bullyparade - Der Film“ kam in der fünften Woche auf etwa 105.000 Besucher. Insgesamt habe die Komödie inzwischen 1,65 Millionen Zuschauer und sei damit der „erfolgreichste deutsche Film des laufenden Kinojahres“.

          Auf Platz drei steht wie in der Vorwoche „The Circle“. Der Internet-Thriller von Regisseur James Ponsoldt nach dem Bestseller von Dave Eggers lockte etwa 76.000 weitere Besucher ins Kino. Tom Hanks und Emma Watson sind in den Hauptrollen zu sehen.

          Neu auf Rang vier schafft es die Action-Komödie „Logan Lucky“ von Regisseur Steven Soderbergh (etwa 70.000 Wochenendbesucher). Mit nur ein paar Dutzend Zuschauern weniger liegt ein weiterer Neueinsteiger auf Platz fünf: „Mother!“ von Regisseur Darren Aronofsky mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle.

          In Nordamerika erlitt der Psychothriller zum Auftakt einen Dämpfer. Das Publikum erteilte „Mother!“ die schlechteste Note, ein „F“. So etwas komme äußerst selten vor, schrieb der „Hollywood Reporter“. Außerdem spielte Aronofskys Thriller hier gerade mal 7,5 Millionen Dollar ein – das bisher mieseste Startergebnis für die Oscar- und Golden-Globe-Gewinnerin Lawrence. „Mother!“ erzählt die mysteriöse Geschichte eines Dichters und seiner Frau, deren zurückgezogene Existenz bei der Ankunft unbekannter Besucher aus den Fugen gerät. Der Film ist über weite Strecken stumm gedreht.

          An der Spitze der Kinocharts in den Vereinigten Staaten und Kanada steht nach wie vor der Gruselschocker „Es“, bereits jetzt der zweiterfolgreichste Film des Genres. Die Neuverfilmung des Stephen-King-Romans hatte vor einer Woche bereits den bislang erfolgreichsten Start eines Horrorfilms hingelegt. An diesem Wochenende verdiente „Es“ nach vorläufigen Hochrechnungen vom Montag weitere 60 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) hinzu. Mit Einnahmen von nunmehr 220 Millionen Dollar allein in Nordamerika komme „Es“ schon Rang zwei der erfolgreichsten Gruselschocker der Geschichte zu, schrieb der „Hollywood Reporter“. Die Spitzenposition halte „Der Exorzist“ seit 1973.

          Ein neuer Actionfilm folgt auf Platz zwei der nordamerikanischen Kinocharts. „American Assassin“ von Regisseur Michael Cuesta kam auf Ersteinnahmen von 14,8 Millionen Dollar. In dem Film spielt Dylan O'Brian einen CIA-Agenten, der mit einem älteren Kollegen (Michael Keaton) gegen Terroristen kämpft und alles daran setzt, einen neuen Weltkrieg zu verhindern.

          Die Komödie „Home Again“ mit Reese Witherspoon rutschte mit drastisch reduzierten Einnahmen von 5,3 Millionen Dollar auf den vierten Rang. Die Actionkomödie „Killer's Bodyguard“, die es dreimal hintereinander auf den ersten Platz geschafft hatte, musste sich in ihrer fünften Woche mit Platz fünf begnügen.

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