https://www.faz.net/-gqz-9okpd

Kinocharts : Haustierclique zieht an Aladin vorbei

  • Aktualisiert am

Diese flauschigen Vierbeiner lassen in dieser Woche Kinoherzen schneller schlagen. Bild: dpa

In der Hitze zog es nur wenige Zuschauer ins Kino: „Pets 2“ landet auf Platz eins der deutschen Kinocharts, doch an den Erfolg des Vorgängers kommt der zweite Teil nicht heran.

          1 Min.

          Die neue Animationskomödie „Pets 2“ ist auf dem ersten Platz der deutschen Kinocharts gelandet, aber zunächst weit hinter dem Erfolg des Vorgängers „Pets“ zurückgeblieben. 197.563 Besucher sahen am Wochenende die Fortsetzung der Abenteuer von Jack-Russell-Terrier Max, Zwergspitz Gidget und Kaninchen Snowball, wie Media Control am Montag mitteilte. „Pets“ hatte dagegen im Juli 2016 in Deutschland zum Auftakt mehr als 700.000 Besucher gehabt.

          Insgesamt registrierten die Kinos am vergangenen Hitze-Wochenende vergleichsweise geringe Zuschauerzahlen. Der Disney-Film „Aladdin“ rutscht mit 50.089 Besuchern vom ersten auf den zweiten Platz. Dritter ist das amerikanische Teenagerdrama „Drei Schritte zu Dir“ (48.816), Vierter die Science-Fiction-Komödie „Men in Black: International“ (38.495) und Fünfter der Actionfilm „John Wick: Kapitel 3“ (25.670).

          Ein Familienfilm über Spielzeug, strammer Horror und eine Liebeskomödie mit viel Musik der Beatles: An den Kinokassen Nordamerikas hat sich dieses Wochenende eine vielseitige Mischung durchgesetzt. Den Spitzenplatz belegte zum zweiten Mal „Toy Story 4“. Der Film nahm laut vorläufigen Zahlen von „Hollywood Reporter“ rund 58 Millionen Dollar (50,9 Millionen Euro) am Wochenende ein und steht weltweit nun bei einem Gesamt-Einspielergebnis von fast einer halben Milliarde Dollar.

          Auf Rang zwei folgt „Annabelle 3“, eine Fortsetzung der Puppen-Horrorreihe aus dem „Conjuring“-Universum, mit rund 20,4 Millionen Dollar am Startwochenende. Auf Platz drei kam mit „Yesterday“ ein Original-Stoff: Danny Boyles („Slumdog Millionaire“) Romantikkomödie handelt von einem Musiker, der sich nach einem weltweiten Stromausfall als einziger an die Beatles erinnern kann und so Karriere macht. Der Film spielte rund 17 Millionen Dollar in Amerika und Kanada ein und lag damit über den Erwartungen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          „Märsche für die Freiheit“ : Barcelona im Ausnahmezustand

          Die Proteste gegen das Urteil im Separatistenprozess legen die Stadt und weite Teile Kataloniens lahm. Die „Sagrada familia“ wurde geschlossen, dutzende Flüge abgesagt – und eines der wichtigsten Fußballspiele Spaniens verschoben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.