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Kinocharts : Glauben Sie, Dumbledore wird um Sie trauern?

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Phantastischer Bösewicht, zu finden in der Harry-Potter-Welt: Johnny Depp in einer Szene aus „Grindelwalds Verbrechen“. Bild: Warner Bros. Pictures via AP

Die Kritiken waren verhalten, in Nordamerika ist auch das Publikum zurückhaltender als beim ersten Teil der Reihe „Phantastische Tierwesen“: „Grindelwalds Verbrechen“ steht an der Spitz der Kinocharts.

          Der Fantasy-Film „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ ist in Deutschlands Kinos besser als sein Vorgänger „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ vor zwei Jahren gestartet. Der Film von Regisseur David Yates nach einem Drehbuch von Joanne K. Rowling („Harry Potter“) legte los mit fast 994.000 Kinogängern zwischen Donnerstag und Sonntag. Er eroberte damit mit Abstand die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts, wie Media Control mitteilte. „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ startete im November 2016 mit rund 827.000 Wochenendbesuchern.

          Der biografische Film „Bohemian Rhapsody“ über Queen-Sänger Freddie Mercury mit Rami Malek in der Hauptrolle fiel mit etwa 264.000 Wochenendbesuchern in seiner dritten Einspielwoche von Platz eins auf Rang zwei. Die Gesamtbesucherzahl in Deutschland liegt inzwischen bei 1,3 Millionen. Von Platz zwei auf drei rutschte der Disney-Film „Der Nussknacker & die vier Reiche“ mit 128.000 Wochenendbesuchern. Von Drei auf Vier in den Top 5 rutschte die Komödie „25 km/h“ mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel (90.000 Besucher). Unverändert auf Platz fünf blieb die schwarze Komödie „Nur ein kleiner Gefallen“ mit Anna Kendrick und Blake Lively in den Hauptrollen (77.000 Wochenendbesucher).

          In Nordamerika blieb der Start von „Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald“ damit unter den Erwartungen: An seinem ersten Wochenende hat der Film in der „Harry Potter“-Welt spielende Film in den Vereinigten Staaten und Kanada 62 Millionen Dollar (54 Millionen Euro) eingespielt. Der erste Teil der Reihe war im Jahr 2016 besser weggekommen und hatte brachte bei seinem Debüt 12 Millionen Dollar (10,5 Millionen Euro) mehr eingebracht. Für den ersten Platz der Kinocharts reichte das Ergebnis allerdings auch diesmal, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete.

          Den zweiten Platz belegte „The Grinch“. Der Trickfilm um den haarigen Miesepeter nach dem Kinderbuchklassiker „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Dr. Seuss brachte in seiner zweiten Woche 38 Millionen Dollar (33 Millionen Euro) ein. Auf dem dritten Rang landete „Bohemian Rhapsody“ mit neuerlichen Einnahmen in Höhe von 16 Millionen Dollar (14 Millionen Euro). Dahinter folgte die Komödie „Instant Family“ mit Mark Wahlberg, sonst vor allem als Action-Darsteller bekannt. Der Neueinsteiger um ein Ehepaar, das drei junge Kinder adoptiert, nahm 15 Millionen Dollar (13 Millionen Euro) ein. Den fünften Platz belegte mit 12 Millionen Dollar (10,5 Millionen Euro) der Thriller „Widows“, der die Geschichte von drei Frauen erzählt, die nach dem Tod ihrer kriminellen Männer deren letzten, unvollendeten Raub übernehmen.

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