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Kinocharts : Glück für „Glass“

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Der Thriller „Glass“ hat sich in Deutschland und Nordamerika an die Spitze gesetzt. Dahinter versammeln sich Neulinge: Pferde, Drachen und eine Königin.

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          Der neue Psycho-Thriller „Glass“ von Regisseur M. Night Shyamalan hat in Deutschland die Spitze der offiziellen Kinocharts übernommen. Am Startwochenende sahen 256.309 Zuschauer die mit Samuel L. Jackson und James McAvoy hochkarätig besetzte Fortsetzung von „Split“ (2016), wie Media Control am Montag berichtete.

          „Glass“ verdrängt damit „Der Junge muss an die frische Luft“ von Caroline Link auf Platz zwei. Die Verfilmung der Kindheit von Entertainer Hape Kerkeling sahen 249.042 Kinobesucher. Der an Weihnachten gestartete Film übertraf damit deutlich die Marke von zwei Millionen Zuschauern.

          Neue Liebeskomödie mit Jennifer Lopez

          Neu auf Platz drei steigt „Immenhof - das Abenteuer eines Sommers“ mit 120.333 Zuschauern in die Charts ein. Von Zwei auf Vier rutscht der Superhelden-Actionfilm „Aquaman“ (103.390). Ein weiterer Neueinsteiger ist die Liebeskomödie „Manhattan Queen“ mit Jennifer Lopez auf der Fünf (90.240).

          „Glass“ hat auch an seinem ersten Wochenende in nordamerikanisches Kinos einen guten Start hingelegt. Über das lange Wochenende - Montag ist in Amerika landesweiter Feiertag - sollte der Titel ersten Schätzungen zufolge auf solide Einnahmen von 47 Millionen Dollar (41 Mio Euro) kommen und klar den ersten Platz belegen.

          Gekostet hatte „Glass“ in der Produktion dem Magazin „Variety“ zufolge etwa 23 Millionen Dollar und damit rund die Hälfte dieser Einspielsumme. Weil „Unbreakable“ Kult-Status genießt und „Split“ finanziell sehr erfolgreich war, hatten Branchenkenner dem „Hollywood Reporter“ zufolge aber mit einem noch besseren Debüt gerechnet. Willis und Jackson spielen in „Glass“ dieselben Rollen wie schon in „Unbreakable“. Es ist der letzte Titel in der Trilogie von Regisseur M. Night Shyamalan.

          Nach wie vor beliebt war bei Kinogängern die amerikanische Neuverfilmung des französischen Erfolgsfilms „Ziemlich beste Freunde“: „Mein Bester & Ich“ mit Bryan Cranston und Kevin Hart rutschte mit geschätzten Einnahmen von 19,5 Millionen Dollar vom ersten auf den zweiten Platz des Rankings ab. Im Februar soll der Film, der von einer ungewöhnlichen Männerfreundschaft handelt, auch in die deutschen Kinos kommen.

          Etwa gleichauf folgen in den Charts die Geschichte um Actionheld „Aquaman“ und der animierte Film „Dragon Ball Super: Broly“ über die Helden Son-Goku und Vegeta. Mit Einnahmen von knapp 11 Millionen Dollar (9,3 Mio Euro) über das Wochenende überraschte das japanische Anime-Abenteuer die Filmemacher in Amerika schrieb der „Hollywood Reporter“. Filmstudios hatten das lange Wochenende über weitgehend stillgehalten und keine neuen Titel plaziert, um dem neu eingestiegenen „Glass“ genügend Raum zu bieten oder ihm das Feld zu überlassen, berichtete „Variety“.

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