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Kinocharts : Ein witziger Junge und ein glitschiger Mann

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

In Deutschland ist der junge Hape Kerkeling an den Kinokassen nicht zu schlagen. Aber auf dem zweiten Platz schlägt der amerikanische Spitzenreiter hohe Wellen.

          Der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ hat die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts erobert. In dem berührenden Film von Caroline Link mit dem jungen Darsteller Julius Weckauf in der Hauptrolle geht es um die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling Anfang der siebziger Jahre im Ruhrgebiet. Der Kinofilm brachte es am Startwochenende (27.12. bis 30.12.) auf gut 366.000 Besucher, wie Media Control mitteilte.

          „Aquaman“ besticht nicht durch Subtilität.

          Die Comicverfilmung „Aquaman“ mit Schauspielern wie Nicole Kidman, Jason Momoa und Amber Heard hatte in den vier Tagen etwa 310.000 weitere Zuschauer und kam auf Platz zwei. Der australische Regisseur James Wan erzählt darin die Geschichte eines Mannes, der eine Versöhnung zwischen Erde und Wasser verkörpert: Aquaman hat einen menschlichen Vater, aber seine Mutter ist ein Wesen des Meeres.

          Der Musicalfilm „Mary Poppins’ Rückkehr“ hatte fast 188.000 Zuschauer und erreichte Platz drei. Emily Blunt verkörpert mehr als 50 Jahre nach dem Kultfilm mit Julie Andrews die neue Mary Poppins.

          Der Trickfilm „Der Grinch“ fiel in den vier Tagen nach Weihnachten mit etwa 173.000 weiteren Zuschauern vom zweiten auf den vierten Platz. Die Komödie „100 Dinge“ mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer kam auf Platz fünf (etwa 151.000 Zuschauer).

          An den nordamerikanischen Kinokassen schwimmt „Aquaman“ allen davon. Die Comicverfilmung mit Jason Momoa spielte an ihrem zweiten Wochenende in den USA und Kanada rund 51,6 Millionen Dollar (etwa 45 Millionen Euro) ein, wie der „Hollywood Reporter“ berichtete.

          Insgesamt sei es mit 11,8 Milliarden Dollar ein Rekordjahr für Nordamerikas Kinokassen gewesen, berichtete der „Hollywood Reporter“. Der vorherige Rekord sei 2016 mit 11,4 Milliarden aufgestellt worden.

          Auf den Plätzen hinter „Aquaman“ veränderte sich im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls nichts: Die Musical-Verfilmung „Mary Poppins’ Rückkehr“, in der Emily Blunt unter der Regie von Rob Marshall das berühmte Kindermädchen spielt, hielt mit rund 28 Millionen Dollar den zweiten Platz, der Action-Film „Bumblebee“ aus dem Universum der „Transformers“-Filmserie um fantastische Kampfroboter mit rund 20,5 Millionen den dritten.

          Auf dem vierten Platz blieb der Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ mit rund 18 Millionen, das Drama „The Mule“, in dem Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood einen alten Mann spielt, der als Kurier für ein mexikanisches Drogenkartell arbeitet, mit rund 12 Millionen auf dem fünften.

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