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Kinocharts : Dumbo überflügelt Captain Marvel

  • Aktualisiert am

Eva Greene spielt an der Seite von Dumbo die Akrobatin Colette Marchant. Bild: dpa

Der kleine Elefant mit den großen Ohren hat die Kinobesucher für sich eingenommen – und enttäuscht in Amerika dennoch.

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          Der fliegende Elefant „Dumbo“ hat „Captain Marvel“ an der Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts abgelöst. Die Disney-Neuverfilmung des Klassikers von 1941 kam am Startwochenende auf 155.454 Besucher, wie Media Control am Montag berichtete. In der Neuauflage von Regisseur Tim Burton spielen Danny DeVito, Colin Farrell und Eva Green, auch der deutsche Schauspieler Lars Eidinger hat einen Kurzauftritt.

          Der Science-Fiction-Film „Captain Marvel“ mit Brie Larson als Superheldin kam zwischen Donnerstag und Sonntag auf 142.015 Besucher und muss sich mit Platz zwei begnügen.

          Der Horrorthriller „Wir“ rutscht mit 110.680 Zuschauern auf den dritten Platz. Er erzählt eine gruselige Geschichte um Doppelgänger, die unter der Erde aufwuchsen – und nun die Menschen über der Erde töten. Die Komödie „Die Goldfische“ kam mit 97.619 Zuschauern auf den vierten Platz. Neu auf der Fünf steht der Dokumentarfilm „Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“, den sich 70.259 Kinobesucher anschauten.

          In Amerika und Kanada hat „Dumbo“ weniger Menschen in die Kinos gelockt als erwartet: Der Film spielte an seinem Eröffnungswochenende rund 45 Millionen Dollar ein (etwa 40 Millionen Euro). Damit landete er zwar auf dem ersten Platz der Kinocharts, wie das Branchenportal „Box Office Mojo“ am Sonntag berichtete. Experten hatten aber damit gerechnet, dass die Disney-Produktion die 50-Millionen-Dollar-Marke knackt.

          Den zweiten Rang in Nordamerika belegte „Wir“. Der Film von Jordan Peele brachte an seinem zweiten Wochenende 33,6 Millionen Dollar ein (29,9 Millionen Euro). Auf dem dritten Platz lag „Captain Marvel“. Die Wochenendeinnahmen betrugen in der vierten Woche 20,5 Millionen Dollar (18,3 Millionen Euro).

          Auf dem vierten Rang landete die Teenager-Romanze „Five Feet Apart“ mit 6,3 Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro). Haley Lu Richardson und Cole Sprouse spielen zwei junge Patienten, die an einer lebensbedrohlichen Stoffwechselerkrankung leiden. Sie führen eine Beziehung - dürfen sich aber nicht berühren. Dicht dahinter folgt der Neueinsteiger „Unplanned“, ein Anti-Abtreibungs-Drama, das 6,1 Millionen Dollar einspielte (5,4 Millionen Euro). Der Film ist in Amerika umstritten, das Magazin „Variety“ zum Beispiel bezeichnete ihn als „Propaganda“.

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