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Kinocharts : Hier sind lauter durchgeknallte Freaks

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Ralph reicht’s noch lange nicht: Mit mehr als doppelt so vielen Zuschauern wie der Vorgänger ist „Chaos im Netz“ in den deutschen Kinos gestartet. In Amerika erleidet eine Oscar-Preisträgerin eine Schlappe.

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          Der Disney-Film „Chaos im Netz“ hat einen glänzenden Start an den deutschen Kinokassen hingelegt. Sechs Jahre nach dem Animationsfilm „Ralph reicht's“ erkundet Titelheld Ralph mit seiner Freundin Vanellope nun das Internet – das wollten 369.307 Besucher sehen. Sie sorgten damit für den bisher besten Wochenendstart des Jahres, wie Media Control mitteilte. Vorgänger „Ralph reicht's“ war im Dezember 2012 mit 180.000 Besuchern gestartet.

          Die Kerkeling-Verfilmung „Der Junge muss an die frische Luft“ bleibt mit 205.774 Besuchern auf dem zweiten Platz. Der Film von Caroline Link über die Kindheit von Entertainer Hape Kerkeling hat damit die Marke von 2,5 Millionen Zuschauern geknackt.

          Neu auf der Drei steht der Boxerfilm „Creed II - Rocky's Legacy“ mit 194.483 Besuchern. M. Night Shyamalans Psychothriller „Glass“ mit Bruce Willis, Samuel L. Jackson und James McAvoy konnte sich nur eine Woche an der Spitze halten und rutscht mit 169.298 Zuschauern auf Rang vier ab. McAvoy spielt den jungen Kevin Wendell Crumb, der an einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet. Von Drei auf Fünf geht es für „Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers“ (100.957).

          An seinem ersten Wochenende in den nordamerikanischen Kinos hat der neue Thriller „Serenity“, in dem Anne Hathaway die weibliche Hauptrolle übernimmt, nur 4,8 Millionen Dollar (4,2 Millionen Euro) eingespielt, wie der „Hollywood Reporter“ berichtete. Es ist eines der schlechtesten Debüts in der Karriere der Oscar-Gewinnerin.

          In dem Film bittet Hathaway als Karen Zariakas ihren Ex-Mann, bei der Ermordung ihres aktuellen Ehemannes zu helfen. „Serenity“ hatte in den Vereinigten Staaten vernichtende Kritiken erhalten und landete nun auf dem achten Platz der Charts. Die deutsche Version erscheint Anfang Mai unter dem Titel „Im Netz der Versuchung“.

          Den ersten Platz in Nordamerika belegte neuerlich der Fantasy-Film „Glass“. Er brachte an seinem zweiten Wochenende in den Vereinigten Staaten und Kanada 19,1 Millionen Dollar ein (16,8 Millionen Euro). Ebenfalls noch immer beliebt war die amerikanische Neufassung des französischen Erfolgs „Ziemlich beste Freunde“: Die Tragikomödie „Mein Bester & Ich“, die von einer ungewöhnlichen Männerfreundschaft erzählt, erreichte mit Einnahmen in Höhe von 12,2 Millionen Dollar (10,7 Millionen Euro) den zweiten Platz.

          Den dritten Platz belegte der Superhelden-Film „Aquaman“ mit 7,4 Millionen Dollar (6,5 Millionen Euro). Dahinter folgten das Fantasy-Abenteuer „Wenn du König wärst“ und der animierte Film „Spider-Man: A New Universe“.

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