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Kinocharts : Die Minions – einfach unübertrefflich

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Man muss die Chartplazierungen feiern, wie sie fallen: Szene aus „Ich - Einfach unverbesserlich 3“ Bild: dpa

Gegen die Minions kommt keiner an, aber ein Film befindet sich in aussichtsreicher Position. Zumindest in Deutschland – in Nordamerika hingegen floppt er.

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          Der Siegeszug der Minions in den deutschen Kinos geht weiter. Bereits in der dritten Woche steht die Animationskomödie „Ich - Einfach unverbesserlich 3“ auf Platz eins der offiziellen deutschen Kinocharts. Knapp 462.000 Besucher sahen das neue Abenteuer aus dem Minion-Universum, wie Media Control am Montag mitteilte. Insgesamt kommt der dritte Teil der Reihe damit in Deutschland schon auf fast 2,6 Millionen Kinozuschauer.

          Den besten Neueinstieg in die Charts schaffte auf Platz zwei „Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten“. Nach vorläufigen Trendzahlen sahen 228.000 Besucher das Weltraumabenteuer von Regisseur Luc Besson.

          Die nächstplatzierten Filme rutschen jeweils um einen Rang ab: Dritter ist nun „Spider-Man: Homecoming“ mit 157.000 Besuchern, Vierter „Das Pubertier“ mit 84.000 Besuchern und Fünfter das Roboterspektakel „Transformers: The Last Knight“ mit 38.000 Besuchern.

          In Nordamerika startete „Dunkirk“mit Einnahmen von 50,5 Millionen Dollar (43,3 Millionen Euro) und stürmte an die Spitze der Kinocharts. In dieser Woche läuft das Drama über die verzweifelte Lage von Hunderttausenden Soldaten im französischen Küstenort Dünkirchen beim Angriff der Nazis im Mai 1940 auch in Deutschland an. Seit Steven Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ 1998 war kein Film über den Zweiten Weltkrieg mehr so erfolgreich: Mit „Dunkirk“ landete der gebürtige Brite Christopher Nolan jetzt einen Volltreffer.

          Unerwartet großen Erfolg hatte auch die schlüpfrige Komödie „Girls Trip“. Sie begleitet vier langjährige Freundinnen zu einem Musikfest in New Orleans, wo diese ungehemmt die Puppen tanzen lassen. Regisseur Malcolm D. Lee und das Quartett, gespielt von Regina Hall, Queen Latifah, Tiffany Haddish und Jada Pinkett Smith, verhalfen dem Kino-Neuling zu 30,4 Millionen Dollar und Platz zwei der Nordamerika-Charts.

          „Spider-Man: Homecoming“ musste sich an seinem dritten Wochenende mit 22 Millionen Dollar und Rang drei zufrieden geben. Global kommt der Superheldenstreifen mit Tom Holland, Robert Downey Jr. und Marisa Tomei aber bereits auf Einnahmen von 570 Millionen Dollar. „Planet der Affen: Survival“, das letzte Kapitel der Affen-Trilogie, fiel in seiner zweiten Woche auf 20,4 Millionen Dollar zurück: Platz vier.

          Verlierer wurde ausgerechnet Luc Bessons kostspielige Adaption einer französischen Comic-Serie, „Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten“. Das Science-Fiction-Epos, das nach Meinung des Branchenblattes „Variety“ der teuerste Independent Film aller Zeiten sein dürfte, floppte in Nordamerika mit Ersteinnahmen von nur 17 Millionen Dollar. Damit schaffte es „Valerian“ gerade noch auf Rang fünf der Kinocharts.

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