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Kinocharts : Der Kinosaal gehört den Familien

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Schau mir in die Augen, Schöne: Emma Watson in den Armen des Biests Bild: dpa

Schlümpfe, sprechende Möbel und selbstbewusste Babys: Die ersten Plätze der Kinocharts sind fest in der Hand der Familienfilme. Auf den Rängen wird in Latex gekifft.

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          Den ersten Platz der Charts verteidigt weiterhin der Disney-Film „Die Schöne und das Biest“. Dafür genügten gut 215.000 Wochenendbesucher, wie Media Control am Montag mitteilte. Die Realverfilmung des einstigen Zeichentrickhits mit Emma Watson und Dan Stevens steht insgesamt nun bei knapp 2,4 Millionen Besuchern in Deutschland.

          „Boss Baby“ ist auf der Überholspur unterwegs.

          Auf Platz zwei folgt unverändert der Animationsfilm „The Baby Boss“, der nach vorläufigen Trendzahlen knapp 183.000 Zuschauer zählte. Der Science-Fiction-Manga-Film „Ghost in the Shell“ mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle rutscht mit 101.000 Zuschauern vom dritten auf den vierten Rang ab. Johansson spielt darin einen perfekt menschlich aussehenden Roboter mit einem Rest Seele – und quetschte sich für die Dreharbeiten in ein hautenges Latexkostüm. Von der Sechs auf die Fünf verbessert sich die Kiffer-Komödie „Lommbock“ mit Moritz Bleibtreu (39.000 Zuschauer).

          An der Spitze der nordamerikanischen Kinocharts hat sich die Komödie „Boss Baby“ etabliert. Der Animationsfilm über ein Kleinkind, das die Liebe in der Welt retten will, spielte in seiner zweiten Woche an den Kinokassen rund 26,3 Millionen Dollar (etwa 24,8 Millionen Euro) ein und hielt damit den ersten Rang, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete. Auf dem zweiten Platz hielt sich ein weiterer Familienfilm, die Musical-Realverfilmung „Die Schöne und das Biest“, mit rund 25 Millionen Dollar. Der Film handelt von der schönen Belle (Emma Watson), die ihren Vater von dem Biest (Dan Stevens) zurückgewinnen will.

          Dagegen kam der neu eingestiegene Zeichentrickfilm „Die Schlümpfe 3“ nicht an und erreichte mit rund 14 Millionen Dollar nur den dritten Platz. Die Fortsetzung der beliebten Zeichentrickreihe ist auch in den deutschen Kinos schon zu sehen. Auf dem vierten Rang landete ein weiterer Neueinsteiger: Die Komödie „Abgang mit Stil“ mit Morgan Freeman, die rund 12,5 Millionen Dollar einspielte. Scarlett Johanssons Science-Fiction-Film „Ghost in the Shell“ spielte in seiner zweiten Woche rund 7,4 Millionen Dollar ein und rutschte damit auf den fünften Rang ab.

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