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Kinocharts : Heute stellen wir gemeine Sachen an

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Weihnachtshasser mit Feindbild: Szene aus „Der Grinch“ Bild: dpa

Grinch vor Grindelwald: Auch am dritten Adventswochenende teilen sich zwei Schurken die vorderen Plätze der Kinocharts. Nur in Nordamerika hat ein Superheld die Nase vorn.

          Der Trickfilm „Der Grinch“ hat auch am dritten Adventswochenende Platz eins der deutschen Kinocharts verteidigt. Die Komödie über den griesgrämigen Weihnachtsmuffel kam auf 266.771 Wochenendbesucher, wie Media Control mitteilte. Sie liegt damit um mehr als 100.000 Zuschauer vor dem Fantasy-Film „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ auf Platz zwei (160.173 Besucher). Dritter ist weiterhin die Komödie „100 Dinge“ mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer (141.217 Besucher).

          Mit 107.426 Besuchern startet der Science-Fiction-Film „Mortal Engines: Krieg der Städte“ auf dem vierten Platz. Von Vier auf Fünf rutscht das biografische Filmdrama „Bohemian Rhapsody“ über Queen-Frontmann Freddie Mercury mit 76.196 Besuchern.

          In den nordamerikanischen Kinocharts hat es mit dem neuen Animationsfilm „Spider-Man: Into The Spider-Verse“ einer der beliebtesten Superhelden an die Spitze der Kinocharts geschafft. Der Film spielte an seinem Einstiegswochenende solide 35 Millionen Dollar (31 Mio. Euro) ein, wie der Branchendienst „Box Office Mojo“ berichtete. Der starke Start gab den Produzenten Hoffnungen auf guten Umsatz über die Feiertage um Weihnachten und Neujahr.

          In Deutschland lief der Film zeitgleich unter dem Titel „Spider-Man: A New Universe“ an. Er erzählt die Geschichte von Teenager Miles Morales, der nach einem Spinnenbiss übermenschliche Kräfte erlangt. Kurz nach dem Biss begegnet er dem wahren Spider-Man Peter Parker, in dessen Fußstapfen der junge Held bald treten muss. Der Film dürfte vor allem Fans und Familien ins Kino ziehen. Berichten zufolge lagen die Produktionskosten bei rund 90 Millionen Dollar (80 Mio Euro).

          Deutlich weniger spielte über das Wochenende der weitere Neueinsteiger „The Mule“ von Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood ein. Das Drama dreht sich um einen 90 Jahre alten Gärtner, der einen Job als Kurier für ein mexikanisches Drogenkartell annimmt. Der Film kam mit einer Einspielsumme von 17 Millionen Dollar (15 Mio Euro) auf den zweiten Platz im Ranking.

          Die Zeit vor Weihnachten gilt in Nordamerika als eher umsatzschwach. Entsprechend mäßig waren die Einnahmen für Disneys Animationsfilm „Chaos im Netz“ über den tapsigen Ralph und „Der Grinch“ über den grummeligen Weihnachtshasser, dem dritt- beziehungsweise viertplatzierten Titel im Ranking. Über die Feiertage und den Jahreswechsel laufen Filme dann meist wieder erfolgreicher. Nur auf Platz fünf schaffte es der von Peter Jackson („Herr der Ringe“) produzierte Thriller „Mortal Engines“.

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