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Kinocharts : Ich hätte gerne eine Fünf-Sterne-Bewertung

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Denzel Washington als Robert McCall in einer Szene des Films „The Equalizer 2“. Der Film läuft seit dem 16. August in deutschen Kinos. Bild: dpa

Während in Deutschland Denzel Washington mit „Equalizer 2“ auf der Überholspur ist, spalten sich die nordamerikanischen Kinogänger in zwei Lager: Die einen jagen der wahren Liebe nach, die anderen einem Urzeitmonster.

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          Der amerikanische Actionthriller „The Equalizer 2“ um einen rachsüchtigen Todesengel (Denzel Washington) hat sich vom Start weg an die Spitze der deutschen Kinocharts gesetzt. Gut 163.000 Besucher sahen den Film zwischen Donnerstag und Sonntag. Sein Vorgänger „The Equalizer“ war im Herbst 2014 mit 207.000 Wochenendbesucher gestartet. Damit rutschte „Mission: Impossible - Fallout“ mit Tom Cruise als Geheimagent Ethan Hunt in der dritten Woche mit knapp 117.700 Zuschauern von eins auf zwei.

          Das Filmmusical „Mamma Mia! Here We Go Again“ verbesserte sich wieder: Mit 103.650 Kinobesuchern stieg es von Platz vier auf drei. 103.500 Zuschauer sahen den Animationsfilm „Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub“ in seiner fünften Woche. Das bedeutete Abstieg vom drei auf den vier.

          Die Top 5 werden abgeschlossen von der Komödie „Sauerkrautkoma“ nach einem Krimi von Bestsellerautorin Rita Falk. Knapp 101.000 sahen den Film um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, der in der Vorwoche auf Platz drei eingestiegen war.

          In Nordamerika jagen die einen der wahren Liebe nach, die anderen einem Urzeitmonster – und zumindest an den Kinokassen sind die Romantiker erfolgreicher: Die Komödie „Crazy Rich Asians“ hat an ihrem ersten Wochenende in den Vereinigten Staaten und Kanada 25 Millionen Dollar eingespielt (22 Millionen Euro). Damit landete die Warner-Bros.-Produktion auf Platz eins der Charts, gefolgt von „The Meg“. Der Thriller, in dem es um den Angriff eines gigantischen Hais geht, setzte an seinem zweiten Wochenende 21 Millionen Dollar (18 Millionen Euro) um.

          In „Crazy Rich Asians“ begleitet eine New Yorkerin ihren Partner in dessen Heimatstadt Singapur. Dort stellt sie überrascht fest, dass die Familie des Mannes zu den reichsten Asiens gehört – der Beginn einer Geschichte um die Frage, wie rein Liebe in einer Welt des Glamours sein kann. Es handelt sich um den ersten Hollywoodfilm seit 25 Jahren, in dem nur asiatische oder amerikanisch-asiatische Schauspieler auftreten.

          Das Werk, das auf einem gleichnamigen Bestseller-Roman beruht, erhielt in den Vereinigten Staaten äußerst positive Kritiken. In Deutschland kommt es am 23. August unter dem Titel „Crazy Rich“ in die Kinos.

          Auf dem dritten Platz der nordamerikanischen Kinocharts landete der Neueinsteiger „Mile 22“. Der Action-Streifen, in dem Hollywood-Star Mark Wahlberg als Elite-Agent gegen Terroristen kämpft, blieb hinter den Erwartungen zurück. Er hatte viele negative Kritiken bekommen und spielte nur 13,5 Millionen Dollar (zwölf Millionen Euro) ein.

          Platz vier belegte der sechste Film aus der „Mission: Impossible“-Reihe. „Fallout“ brachte an seinem vierten Wochenende den Vereinigten Staaten und Kanada 10,5 Millionen Dollar (neun Millionen Euro) ein.

          Ebenfalls 10,5 Millionen Dollar setzte die Neuerscheinung „Alpha“ um. In dem Historienabenteuer, das in der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren spielt, wird ein verletzter Jäger von seinem Stamm in der Wildnis zurückgelassen und freundet sich mit einem Wolf an.

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