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Kinocharts : Reiche Asiaten auf dem Vormarsch

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Henry Golding (r.) als Nich Young und Constance Wu als Rachel Chu in einer Szene des Films „Crazy Rich Asians“. Bild: Picture-Alliance

Denzel Washington bleibt in Deutschland an der Spitze. Allerdings könnte er bald vom amerikanischen Erfolgsschlager „Crazy Rich Asians“ abgelöst werden – der Film läuft nun auch in deutschen Kinos.

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          Der amerikanische Actionthriller „The Equalizer 2“ um einen rachsüchtigen Todesengel bleibt an der Spitze der deutschen Kinocharts. 140.400 Besucher sahen den Film mit Denzel Washington zwischen Donnerstag und Sonntag.

          Von Vier auf Zwei verbessert sich „Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub“ mit 136.300 Besuchern. Die Komödie „Sauerkrautkoma“ nach einem Krimi von Bestsellerautorin Rita Falk rückt mit 129.700 Besuchern vom fünften auf den dritten Platz vor.

          „Mission Impossible - Fallout“ (111.400) mit Tom Cruise als Geheimagent Ethan Hunt verliert dagegen als Vierter ebenso zwei Plätze wie das Filmmusical „Mamma Mia! Here We Go Again“ (104.300) als Fünfter.

          Die Liebeskomödie „Crazy Rich Asians“ dominiert derweil weiterhin die nordamerikanischen Kinocharts. Der erste Hollywoodfilm seit einem Vierteljahrhundert, für den nur Schauspieler mit asiatischem Hintergrund engagiert wurden, spielte an seinem zweiten Wochenende in den Vereinigten Staaten und Kanada rund 25 Millionen Dollar (etwa 21,5 Millionen Euro) ein und landete damit auf dem ersten Platz.

          In „Crazy Rich Asians“, der seit einigen Tagen unter dem Titel „Crazy Rich“ auch in Deutschland zu sehen ist, begleitet eine New Yorkerin ihren Partner in dessen Heimatstadt Singapur. Dort stellt sie überrascht fest, dass die Familie des Mannes zu den reichsten Asiens gehört - der Beginn einer Geschichte um die Frage, wie rein Liebe in einer Welt des Glamours sein kann. Das Werk, das auf einem gleichnamigen Bestseller-Roman beruht, erhielt extrem positive Kritiken.

          Den zweiten Rang belegte erneut der Thriller „The Meg“ mit 13 Millionen Dollar. Der Film handelt vom Angriff eines gigantischen Hais und ist ebenfalls bereits in den deutschen Kinos.

          Melissa McCarthys neueste Komödie „The Happytime Murders“ landete dagegen an ihrem Eröffnungswochenende mit enttäuschenden rund zehn Millionen Dollar nur auf dem dritten Platz. Der Film, der im Oktober nach Deutschland kommen soll, handelt von einer Welt, in der Menschen und Marionetten miteinander leben.

          Die Ränge dahinter belegten der sechste Film aus der „Mission: Impossible“-Reihe mit dem Titel „Fallout“ und einem Einspielergebnis von acht Millionen Dollar sowie der Kinderfilm „Christopher Robin“ mit rund sechs Millionen.

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